• 24.08.2010

Katja hat auch keine Lösung, ihr „Schrauber“ ist im Urlaub, schade.

Heute Morgen ist es schon gleich sonnig. Ich kann die Dicke weiter auseinander nehmen, jetzt ist das Kuppulungsgehäuse fällig. Mit einem aufgeschnittenen Waschmittelkanister fange ich das Öl auf, das schon merkwürdig grau-silber glitzernd mit entgegen kommt.

Uiii, da haben die Kontakt der neuen Lichtmaschinenwicklung aber richtig gelitten. Der Magnet auf der Kurbelwelle scheint mehr Spiel bekommen zu haben, als er bei der Montage in Windhoek in der „Bike and Quad Clinic“ gehabt hatte.

Zumindest hat der Magnet einen Teil der Bleiplatten „abgetragen“ bzw. weggeschmirgelt und dadurch das Öl grau verfärbt. Ich setze den 26er Ringschlüssel an um den Zylinder etwas drehen zu können, keine Chance. Also doch erst Mal die Trafowicklungen runtergenommen, siehe da, der Zylinder fällt nach der Demontage gleich runter.

Da Spiel ist erheblich, ich kann die Kurbelwelle fast sieben Milimeter auf- und abbewegen…

Lagerschaden !!

Das bekomme ich hier in der DECO Lodge nicht repariert, dazu muss ich den kompletten Motorblock ausbauen und zerlegen. Dazu ist hier nicht der Platz, nicht die Ruhe und auch nicht die Sauberkeit vorhandnen. Außerdem weiß ich nicht wo ich die Lager herbekommen soll und auch der Aus- und Einbau dürfte etwas kniffliger sein.

Soviel ich weiss, müssen solche Lager meist mittels Hitze und Kälte aus- und eingebaut werden. Das schaffe ich definitiv in den verbleibenden 2 Tagen nicht mehr. Also bleibt mir nur die Dicke soweit möglich zu reinigen, abzuschmieren und einzuölen, damit in den 4 Wochen im Container nicht zu viel Rost bilden kann.

Innerhalb von 2 Stunden hab ich die Dicke wieder zusammen gesetzt und auch keine Schrauben, Scheiben oder Muttern übrigbehalten, was schon mal ein gutes Zeichen ist. Jetzt geht es darum die Dicke irgendwie zum Cape Hope zu bekommen und danach ins Industriegebiet Westlake.

CD Shipping liegt glücklicherweise auf dem Weg zum Cape. Meine letzte Hoffnung ist wieder mal Jim, der mich zusammen mit Richard und den restlichen Jungs (Armin, Manu, Ronnie, Tamara + Marco) schon bei meinem Beinbruch in der sudanesischen Wüste mitgerettet hat. Die Mobilnummer musste ich mir erst über Armin und Ronnie aus Bielfeld organisieren (Danke Armin, Danke Ronnie).

Jim organisiert wie ein Weltmeister.

Morgen um 0930 muss ich mich und die Dicke bereit halten, dann kommt Jim irgendwie vorbei, ich bin gespannt. Zusammen mit Katja und Larry lasse ich den Tag in der DECO Lodge ausklingen. Ich bestelle mir noch bei „aroundaboutcars“ einen Mietwagen für die nächsten drei Wochen, und dann ist das Abendteuer „socialwaydown“ vorerst vorbei.

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