• 25.08.2010

Jim ist pünktlich !

Zusammen mit seinem Mitarbeiter und einem offenen Bakkie stehen sie beide vor der DECO Lodge. Jims Mitarbeiter heißt auch Richard

Ich wusste gar nicht das es den Opel Corsa auch als Minipickup gibt. Zusammen mit Richard wuchte ich die Dicke auf die Ladefläche, Jim hilft uns beim verzurren, er ist im Anzug und hat noch Termine.

Mir fällt auf, ich weiss eigentlich gar nichts über Jim. Richard hat sich den ganzen Tag für mich frei genommen und so zuckeln wir mit der Dicken Huckepack los. Im laufe der Fahrt stellt sich heraus, das Jim mehrere Firmen besitzt, u.a. auch eine Baufirma mit ca. 300 Angestellten, dass ihm auch der Bakki gehört und Richard als leitender Mitarbeiter für die Endabnahmne der Gebäude und Behebung von Qualitätsansprüchen ist.

Richard hat gestern von Jim einen Anruf bekommen, er möchte bitte für heute sämtliche Verabredungen absagen und verlegen, er müsse etwas dringendes erledigen und dafür auch den Bakkie mitbringen.

Unglaublich !

Natürlich ist es für mich wichtig den richtigen Abschluß dieser unglaublichen Reise mit der Dicken am Cape Hope hinzubekommen, aber ich bin wieder ein Mal überwältig, mit welcher Hilfsbreitschaft dies verbunden ist.

Richard und ich haben viel Spaß auf unserem Weg zum Cape Hope, er selbst wahr schon seit über 10 Jahren nicht mehr hier gewesen. Ich bezahle für uns den Eintritt und wir zuckeln die Straße dem Cap entgegen. Zuerst fahren wir den Leuchtturm an und schnaufen gemeinsam die Stufen zum Leuchtturm hinauf.

Es ist ein schöner, sonniger Tag und die Aussicht ist super. Richard ist bedingt durch seinen Zigarettenkonsum etwas aus der Puste, aber auch er genießt sichtlich diesen „Arbeitstag“, ich hoffe Jim lässt ihn das jetzt nicht noch nacharbeiten.

Nach dem Leuchtturm und einer kleinen Erfrischung geht es runter zum eigentlichen Cape Point. Hier ist das Schild zu sehen, vor dem sich jeder fotografieren lassen muss. Vor ca. 20 Jahren, so berichtet Richard, war hier gar nichts, kein Eintritt, keine Touristen, kein Hype… nur Natur und einige Wellenreiter.

Wir erreichen den Cape Point, es sind schon einige Touristen vor uns da. Gemeinsam laden wir die Dicke ab und schieben sie Richtung Schild. Dann kommt ein „Touristenloch“, die Letzten gehen, es kommen für 15 Minuten keine neuen Leute mit Autos oder Busen nach.

Das ist unsere Chance

Ich bringe meine Dicke in Position, das extra mitgeschleppte Gepäck kommt auch noch drauf, es soll ja auch realistisch wirken. Natürlich habe ich auch die Klamotten mitgenommen, mit Pauli-Cappi, mit Pauli Retter-Shirt, mit Cappi vom Antakya-Motorcycleclub, mit Sweat-Shirt vom Antakya-Motorcycleclub und natürlich mit der Wollmütze der „Bike and Quad Clinic“ aus Windhoek.

Da kommen dann aber nach 15 Minuten schon wieder die nächsten Ladungen an Touristen, also schnell noch einige Fotos mit mir und der Dicken und nur mit mir. Dank Richard komme ich so ohne große Fragerei an meine begehrten Fotos und muss kein Stativ aufbauen. Durch das Retter-Shirt komme ich noch ins Gespräch mit zwei Jungs aus Kiel, it’s a small world !

Zusammen mit Richard laden wir die Dicke wieder auf, jetzt geht es über eine andere Route wieder zurück Richtung Cape Town. In Westlake fahren wir zu CD Shipping von Hr. Vogel, bei dem Tina & Lutz ihren Container angemietet haben. Hier trennen sich für die Dicke und mich erst Mal die Wege, sie schippert in 4 Wochen nach Hamburg, ich hole heute Abend Isabel ab und dann geht es 3 Wochen die Garden Route erkundigen.

Wir werden bei CD-Shipping herzlich empfangen, die Dicke kommt auf Ihren Abstellplatz und dann breche ich mit Richard auf zur DECO Lodge. Wir haben den gesamten Tag zusammen verbracht und viel gelacht, ich habe wieder viel Neues über Südafrika gehört. Danke Richard für Deine Zeit und Geduld, für gutes Fotos braucht es Zeit

Danke Jim für dieses tolle Geste und Unterstützung, damit ich die Dicke zu einem würdigen Ende von socialwaydown bringen konnte.

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