• 30.05.2010

Die Nacht war kurz, die fetten Kakerlaken sind auf Ihrer Seite geblieben, ich auf meiner.

Schnell die Dicke beladen, ja, der neue Bolzen führt doch zu einer wesentlichen Verbesserung des Federungskomforts.Der Mount Kenia zeigt sich in seiner vollen Pracht und so früh morgens auch glücklicherweise ohne von Wolken verhangen zu sein. Schnell einige Fotos gemacht, eine Moderation für HH1 erstellt und schon können wir uns dem Berg nähern.

Auf dem Weg nach Nairobi müssen die Dicke und ich erst mal ordentlich an Höhe gewinnen. Die Strasse führt um den Mount Kenia herum, der mit 5199m gar nicht so klein ist. Die Qualität der Strasse lässt teilweise zu wünschen übrig, aber mit etwas Geschick und durch das reduzierte Gepäck, lassen sich diese Monsterschlaglöcher fast immer ganz gut umfahren.

Glücklicherweise machen die meisten Regenwolken einen Bogen um mich herum, in Nanyuki tanke ich und ziehe das erste Mal kenianische Schilling am Geldautomaten. Ich komme mit einem Italiener ins Gespräch, der seit 30 Jahren in Kenia als Blumenzüchter arbeitet.

Es gibt wirklich sehr viele Foliengewächshäuser rund um den Mount Kenia, auch nach Deutschland werden inzwischen sehr viele Blumen exportiert. Dabei werden die Blumensetzlinge hier in der milden Umgebung vorgezogen, nach Deutschland per Luftfracht versendet, um dann entsprechend für 4 bis 8 Wochen in Deutschland eingepflanzt zu werden.

So mancher Weihnachtstern ist ursprünglich ein Afrikaner, aber das interessiert die deutsche Hausfrau ja meist eh nicht, Hauptsache schaut schön aus.

Gegen 1400 nähere ich mich den Ausläufern von Nairobi, das GPS lenkt mich gewohnt sicher auf die beginnende Stadtautobahn, die aber anfänglich doch eher eine Baustelle zu sein scheint.

Nach etwas über 1 Std und etwas „Stop’n Go“ komme ich endlich bei JungleJunction an. Geburtstaggeschenk geglückt ;-) und meine HH-Jungs sind auch noch da ;-)

Kai sitzt Probe....

....Blackbeart Bernd natürlich auch :-)

Da hab ich aber Glück, denn der Bulli absolviert gerade den ersten offiziellen Testlauf. Der Motor hört sich wirklich gut an und die Jungs müssen jetzt auch Schub geben, schließlich beginnt am 11.06 die WM und für das erste Spiel haben die Jungs auch schon die Karten.

Aber jetzt ist erst Mal ein Bierchen angesagt, wir starten das Erzählen, die Hochs & Tiefs der jeweiligen Tour werden zum Besten gegeben und überhaupt…schön mal wieder einen breiten norddeutschen Dialekt zu vernehmen. Wat so ein dithmarscher Slang vom Bernd dich auszulösen vermag…herrlich.

Ich beschließe nicht ins Zelt zu gehen, sondern gönne mir hier bei JJ die totale Erholung mit einem Bett im Mehrbettzimmer, bin ja eh der einzige der drinnen pennt J Ab Morgen kann das Reparieren und die Rehamaßnahmen beginnen.

Ersma!

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