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	<title>Social Way Down</title>
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	<description>mit dem Motorrad durch Afrika</description>
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		<title>157.Tag, 10.08.2010: Cape Hope, geschafft !</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 05:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hkempfert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jim ist p&#252;nktlich ! Zusammen mit seinem Mitarbeiter und einem offenen Bakkie stehen sie beide vor der DECO Lodge. Jims Mitarbeiter hei&#223;t auch Richard Ich wusste gar nicht das es den Opel Corsa auch als Minipickup gibt. Zusammen mit Richard wuchte ich die Dicke auf die Ladefl&#228;che, Jim hilft uns beim verzurren, er ist im [...]]]></description>
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<p><strong>Jim ist p&#252;nktlich !</strong></p>
<p>Zusammen mit seinem Mitarbeiter und einem offenen Bakkie stehen sie beide vor der DECO Lodge. Jims Mitarbeiter hei&#223;t auch Richard</p>
<p>Ich wusste gar nicht das es den Opel Corsa auch als Minipickup gibt. Zusammen mit Richard wuchte ich die Dicke auf die Ladefl&#228;che, Jim hilft uns beim verzurren, er ist im Anzug und hat noch Termine.</p>
<p>Mir f&#228;llt auf, ich weiss eigentlich gar nichts &#252;ber Jim. Richard hat sich den ganzen Tag f&#252;r mich frei genommen und so zuckeln wir mit der Dicken Huckepack los. Im laufe der Fahrt stellt sich heraus, das Jim mehrere Firmen besitzt, u.a. auch eine Baufirma mit ca. 300 Angestellten, dass ihm auch der Bakki geh&#246;rt und Richard als leitender Mitarbeiter f&#252;r die Endabnahmne der Geb&#228;ude und Behebung von Qualit&#228;tsanspr&#252;chen ist.</p>
<p>Richard hat gestern von Jim einen Anruf bekommen, er m&#246;chte bitte f&#252;r heute s&#228;mtliche Verabredungen absagen und verlegen, er m&#252;sse etwas dringendes erledigen und daf&#252;r auch den Bakkie mitbringen.</p>
<p><strong>Unglaublich !</strong></p>
<p>Nat&#252;rlich ist es f&#252;r mich wichtig den richtigen Abschlu&#223; dieser unglaublichen Reise mit der Dicken am Cape Hope hinzubekommen, aber ich bin wieder ein Mal &#252;berw&#228;ltig, mit welcher Hilfsbreitschaft dies verbunden ist.</p>
<p>Richard und ich haben viel Spa&#223; auf unserem Weg zum Cape Hope, er selbst wahr schon seit &#252;ber 10 Jahren nicht mehr hier gewesen. Ich bezahle f&#252;r uns den Eintritt und wir zuckeln die Stra&#223;e dem Cap entgegen. Zuerst fahren wir den Leuchtturm an und schnaufen gemeinsam die Stufen zum Leuchtturm hinauf.</p>
<p>Es ist ein sch&#246;ner, sonniger Tag und die Aussicht ist super. Richard ist bedingt durch seinen Zigarettenkonsum etwas aus der Puste, aber auch er genie&#223;t sichtlich diesen „Arbeitstag“, ich hoffe Jim l&#228;sst ihn das jetzt nicht noch nacharbeiten.</p>
<p>Nach dem Leuchtturm und einer kleinen Erfrischung geht es runter zum eigentlichen Cape Point. Hier ist das Schild zu sehen, vor dem sich jeder fotografieren lassen muss. Vor ca. 20 Jahren, so berichtet Richard, war hier gar nichts, kein Eintritt, keine Touristen, kein Hype… nur Natur und einige Wellenreiter.</p>
<p>Wir erreichen den Cape Point, es sind schon einige Touristen vor uns da. Gemeinsam laden wir die Dicke ab und schieben sie Richtung Schild. Dann kommt ein „Touristenloch“, die Letzten gehen, es kommen f&#252;r 15 Minuten keine neuen Leute mit Autos oder Busen nach.</p>
<p><strong>Das ist unsere Chance</strong></p>
<p>Ich bringe meine Dicke in Position, das extra mitgeschleppte Gep&#228;ck kommt auch noch drauf, es soll ja auch realistisch wirken. Nat&#252;rlich habe ich auch die Klamotten mitgenommen, mit Pauli-Cappi, mit Pauli Retter-Shirt, mit Cappi vom Antakya-Motorcycleclub, mit Sweat-Shirt vom Antakya-Motorcycleclub und nat&#252;rlich mit der Wollm&#252;tze der „Bike and Quad Clinic“ aus Windhoek.</p>
<p>Da kommen dann aber nach 15 Minuten schon wieder die n&#228;chsten Ladungen an Touristen, also schnell noch einige Fotos mit mir und der Dicken und nur mit mir. Dank Richard komme ich so ohne gro&#223;e Fragerei an meine begehrten Fotos und muss kein Stativ aufbauen. Durch das Retter-Shirt komme ich noch ins Gespr&#228;ch mit zwei Jungs aus Kiel, it’s a small world !</p>
<p>Zusammen mit Richard laden wir die Dicke wieder auf, jetzt geht es &#252;ber eine andere Route wieder zur&#252;ck Richtung Cape Town. In Westlake fahren wir zu CD Shipping von Hr. Vogel, bei dem Tina &amp; Lutz ihren Container angemietet haben. Hier trennen sich f&#252;r die Dicke und mich erst Mal die Wege, sie schippert in 4 Wochen nach Hamburg, ich hole heute Abend Isabel ab und dann geht es 3 Wochen die Garden Route erkundigen.</p>
<p>Wir werden bei CD-Shipping herzlich empfangen, die Dicke kommt auf Ihren Abstellplatz und dann breche ich mit Richard auf zur DECO Lodge. Wir haben den gesamten Tag zusammen verbracht und viel gelacht, ich habe wieder viel Neues &#252;ber S&#252;dafrika geh&#246;rt. Danke Richard f&#252;r Deine Zeit und Geduld, f&#252;r gutes Fotos braucht es Zeit <span style="font-family: Wingdings;"></span></p>
<p>Danke Jim f&#252;r dieses tolle Geste und Unterst&#252;tzung, damit ich die Dicke zu einem w&#252;rdigen Ende von socialwaydown bringen konnte.</p>


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		<title>156.Tag, 10.08.2010: Sonne in Cape Town</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 05:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hkempfert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Katja hat auch keine L&#246;sung, ihr „Schrauber“ ist im Urlaub, schade. Heute Morgen ist es schon gleich sonnig. Ich kann die Dicke weiter auseinander nehmen, jetzt ist das Kuppulungsgeh&#228;use f&#228;llig. Mit einem aufgeschnittenen Waschmittelkanister fange ich das &#214;l auf, das schon merkw&#252;rdig grau-silber glitzernd mit entgegen kommt. Uiii, da haben die Kontakt der neuen Lichtmaschinenwicklung [...]]]></description>
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<p><strong>Katja hat auch keine L&#246;sung, ihr „Schrauber“ ist im Urlaub, schade.</strong></p>
<p>Heute Morgen ist es schon gleich sonnig. Ich kann die Dicke weiter auseinander nehmen, jetzt ist das Kuppulungsgeh&#228;use f&#228;llig. Mit einem aufgeschnittenen Waschmittelkanister fange ich das &#214;l auf, das schon merkw&#252;rdig grau-silber glitzernd mit entgegen kommt.</p>
<p>Uiii, da haben die Kontakt der neuen Lichtmaschinenwicklung aber richtig gelitten. Der Magnet auf der Kurbelwelle scheint mehr Spiel bekommen zu haben, als er bei der Montage in Windhoek in der „Bike and Quad Clinic“ gehabt hatte.</p>
<p>Zumindest hat der Magnet einen Teil der Bleiplatten „abgetragen“ bzw. weggeschmirgelt und dadurch das &#214;l grau verf&#228;rbt. Ich setze den 26er Ringschl&#252;ssel an um den Zylinder etwas drehen zu k&#246;nnen, keine Chance. Also doch erst Mal die Trafowicklungen runtergenommen, siehe da, der Zylinder f&#228;llt nach der Demontage gleich runter.</p>
<p>Da Spiel ist erheblich, ich kann die Kurbelwelle fast sieben Milimeter auf- und abbewegen…</p>
<p><strong>Lagerschaden !!</strong></p>
<p>Das bekomme ich hier in der DECO Lodge nicht repariert, dazu muss ich den kompletten Motorblock ausbauen und zerlegen. Dazu ist hier nicht der Platz, nicht die Ruhe und auch nicht die Sauberkeit vorhandnen. Au&#223;erdem wei&#223; ich nicht wo ich die Lager herbekommen soll und auch der Aus- und Einbau d&#252;rfte etwas kniffliger sein.</p>
<p>Soviel ich weiss, m&#252;ssen solche Lager meist mittels Hitze und K&#228;lte aus- und eingebaut werden. Das schaffe ich definitiv in den verbleibenden 2 Tagen nicht mehr. Also bleibt mir nur die Dicke soweit m&#246;glich zu reinigen, abzuschmieren und einzu&#246;len, damit in den 4 Wochen im Container nicht zu viel Rost bilden kann.</p>
<p>Innerhalb von 2 Stunden hab ich die Dicke wieder zusammen gesetzt und auch keine Schrauben, Scheiben oder Muttern &#252;brigbehalten, was schon mal ein gutes Zeichen ist. Jetzt geht es darum die Dicke irgendwie zum Cape Hope zu bekommen und danach ins Industriegebiet Westlake.</p>
<p>CD Shipping liegt gl&#252;cklicherweise auf dem Weg zum Cape. Meine letzte Hoffnung ist wieder mal Jim, der mich zusammen mit Richard und den restlichen Jungs (Armin, Manu, Ronnie, Tamara + Marco) schon bei meinem Beinbruch in der sudanesischen W&#252;ste mitgerettet hat. Die Mobilnummer musste ich mir erst &#252;ber Armin und Ronnie aus Bielfeld organisieren (Danke Armin, Danke Ronnie).</p>
<p><strong>Jim organisiert wie ein Weltmeister.</strong></p>
<p>Morgen um 0930 muss ich mich und die Dicke bereit halten, dann kommt Jim irgendwie vorbei, ich bin gespannt. Zusammen mit Katja und Larry lasse ich den Tag in der DECO Lodge ausklingen. Ich bestelle mir noch bei „aroundaboutcars“ einen Mietwagen f&#252;r die n&#228;chsten drei Wochen, und dann ist das Abendteuer „socialwaydown“ vorerst vorbei.</p>


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		<title>155.Tag, 09.08.2010: Cape Town (Regen und kalt)</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 05:00:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Neuer Tag, neues Gl&#252;ck. Immerhin weckt mich nicht der Regen, daf&#252;r mal wieder der Schnarcher. Der hat gestern Verst&#228;rkung bekommen, jetzt ist unser 6er Schlafraum vollbesetzt mit zwei „Synchronschwimmern“, im Duett geht es s&#228;mtliche Oktaven rauf und runter, eine Schnarchrapsodie und kleine Erinnerung an meinen Urlaub in Japan und der &#220;bernachtung in einem kleinen Tempel [...]]]></description>
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<p><strong>Neuer Tag, neues Gl&#252;ck.</strong></p>
<p>Immerhin weckt mich nicht der Regen, daf&#252;r mal wieder der Schnarcher.</p>
<p>Der hat gestern Verst&#228;rkung bekommen, jetzt ist unser 6er Schlafraum vollbesetzt mit zwei „Synchronschwimmern“, im Duett geht es s&#228;mtliche Oktaven rauf und runter, eine Schnarchrapsodie und kleine Erinnerung an meinen Urlaub in Japan und der &#220;bernachtung in einem kleinen Tempel mit einer Reisegruppe, getrennt durch Papierw&#228;nde und zwei Schnarchp&#228;pste neben mir.</p>
<p>Ich stehe fr&#252;h auf, erw&#228;rme den K&#246;rper mit Mengen an Kaffee und fange an die Dicke etwas gr&#252;ndicher auseinander zu nehmen. Nach Auspuff und Tank nehme ich jetzt den oberen Teil des Zylinderkopfes ab. Dazu m&#252;ssen erst mal die 8 Schrauben der beiden Ventildeckel raus, danach noch die B&#246;cke der Ventilkipphebel runter.</p>
<p>Jetzt komme ich an die 6 wichtigsten Schrauben ran, mit denen der zweiteilige Zylinderkopf befestigt ist. Puh, der sitzt aber richtig fest, es dauert wirklich lange und einige &#220;berredungsk&#252;nste mit dem H&#228;mmerchen und einigen Keilen, um den oberen Teil loszubekommen.</p>
<p><strong>Uiii, da sind mal nicht lecker aus.</strong></p>
<p>Fette Ablagerungen auf dem Zylinder sind zu sehen, richtig hart verkrustet. Auch die Ventile sind mit einer dicken Schicht &#252;berzogen, dass die &#252;berhaupt noch ihren Dienst verrichtet haben ist schon ein kleines Wunder.</p>
<p>Den zweiten Teil des Zylinderkopfes bekomme ich nicht gleich herunter, erst Mal mit WD40 nachgeholfen. Hmm, der Zylinder ist jetzt frei, l&#228;sst sich aber per Kickhebel immer noch nicht wirklich drehen, wat denn jetzt…</p>
<p>Ich reinige erst Mal den Zylinderkopf mit den Ventilein- und ausl&#228;ssen und helfe mit etwas Sandpapier nach, mit dem ich normalerweise immer die Z&#252;ndkerzen gereinigt habe. Immerhin sieht das schon mal besser aus, ist aber nicht wirklich der Grund f&#252;r die Probleme der Dicken.</p>
<p>Den Hauptfehler f&#252;r den massiven &#214;lverlust inklusive &#214;ldusche hatte ich schon mit der gebrochenen &#214;lleitung ausgemacht, die verantwortlich f&#252;r die Schmierung der Ventilb&#246;cke ist. Daf&#252;r habe ich sogar Ersatz dabei, den hatte ich in der Vorbereitungsphase zusammen mit anderen Ersatzteilen per Ebay aus Indien bestellt.</p>
<p>Aber leider ist das jetzt auch nicht der Grund, weshalb sich der Zylinder nicht drehen l&#228;sst. Dann muss ich jetzt doch noch mal einen Blick auf die Lichtmaschine und die Kupplung nehmen. Oder doch nicht, es f&#228;ngt wieder an zu regnen. Schnell die wichtigsten Teile mit WD40 einge&#246;lt und schnell die von Hannes freundlicherweise bereitgestellte Abdeckplane &#252;ber die Innereien der Dicken gelegt, das Werkzeug verstaut.</p>
<p><strong>Heute wird es leider nicht mehr trocken…</strong></p>
<p>Also muss ich mich damit anfreunden, dass ich die Dicke wohl nicht mehr aus eigener Kraft fit bekommen werde. Heute ist Montag, aber in ganz S&#252;dafrika gibt es keinen offiziellen H&#228;ndler f&#252;r Royal Enfield, bzw. Enfield India. Es gibt zwar Motorr&#228;der die gebraucht gehandelt werden, aber keine offiziell &#252;ber das Internet auffindbare Werkstatt, und auch nicht in der N&#228;he von Cape Town. Shiet!</p>
<p>Ich brauche also einen Pickup, oder wie es hier in S&#252;dafrika hei&#223;t „einen offenen Bakkie“ mit dem ich die Dicke und mich zum Cape Hope bekomme. Am 13.08 soll sie in den Container, bedeutet sie muss am 12.08 sp&#228;testens bei CD Shipping sein, bleiben also zwei Tage das zu organisieren, schlie&#223;lich will ich auch gern gutes Wetter vor Ort haben.</p>
<p><strong>Hmm, morgen ist auch noch ein Tag.</strong></p>
<p>Etwas Ablenkung bringen meine Mitbewohner hier in der DECO Lodge. Sebastian und sein Kumpel sind Studenten aus Frankreich, die w&#228;hrend der Weltmeisterschaft hier im Backpacker gejobbt haben. Bei freier Kost &amp; Logie haben sie hier den Betrieb mit am Laufen gehalten und sind jetzt schon 2 Monate hier, ja, so kann man das auch machen.</p>
<p>Larry ist Kulissenbauer in der Filmindustrie und wartet auf einen neuen Film, jetzt im Winter ist das Gesch&#228;ft etwas ruhiger. Er hat an „Free Willy 1+2“ mitgewirkt und ist geschieden, seine Frau lebt mit dem Sohn im gemeinsamen Haus und Larry daf&#252;r im Backpacker mit Kontakt zu internationalen G&#228;sten…so wird das auch nie langweilig.</p>
<p><strong>Ja, und dann ist das noch die &#220;berraschung. Katja </strong></p>
<p>Katja kommt urspr&#252;nglich aus Brunsb&#252;ttel, 1,80 meter gro&#223;, blond, norddeutsch direkt und mit einer richtigen Reibeisenstimme (Zigarettenbedingt) ausgestattet und f&#228;hrt ne Kawasaki Enduro mit Kickhebel, is klar.</p>
<p>Sie hat schon diverse Motorradtouren durch Afrika hinter sich und sagt von sich selbst kein „Springchicken“ mehr zu sein <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Vor acht Jahren ist sie hier am Kap h&#228;ngen geblieben, liefert ihren s&#252;&#223;en Hund „Jimmy“ hier immer bei Robbyn und Hannes in der DECO Lodge ab, wenn Sie auf Tour geht. Sie hat in Hamburg Modedesign studiert, amburgHarbeitet inzwischen in der Filmbranche und verantwortet u.a. die Kost&#252;me f&#252;r „Mission Impossible 4“, daf&#252;r geht es Ende August f&#252;r 3 Monate an den Set nach Dubai.</p>
<p>Wir schnacken mit breitem norddeutschen Dialekt, ich erfrage die Besonderheiten von S&#252;dafrika, sie ist interessiert an meinen Erfahrungen und Eindr&#252;cke der Reise. Sie kennt zwar auch „Schrauber“, aber ob die innerhalb von zwei Tagen der Dicken und mir helfen k&#246;nnen weiss sie auch nicht.</p>
<p><strong>Morgen wissen wir mehr.</strong></p>


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		</item>
		<item>
		<title>154.Tag, 08.08.2010: Cape Town (Regen und kalt)</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 19:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hkempfert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einer schnarcht hier und ich bin es nicht… Aber irgendwas ist ja immer. Etwas zerknittert uns fr&#246;stelnd werde ich vom Regen wach. REGEN ? Na super, ich wollte doch heute der Dicken ein wenig ins Herz schauen. Da die DECO Lodge leider keinen &#252;berdachten Parkplatz hat, muss ich das im Freien machen, da kommt Regen [...]]]></description>
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<p><strong>Einer schnarcht hier und ich bin es nicht…</strong></p>
<p>Aber irgendwas ist ja immer. Etwas zerknittert uns fr&#246;stelnd werde ich vom Regen wach. REGEN ?</p>
<p>Na super, ich wollte doch heute der Dicken ein wenig ins Herz schauen. Da die DECO Lodge leider keinen &#252;berdachten Parkplatz hat, muss ich das im Freien machen, da kommt Regen wirklich ungelegen.</p>
<p>Au&#223;erdem habe ich &#252;ber Nacht irgendwie Temperatur bekommen und f&#252;hle mich etwas schlapp. Das sieht nach einer aufziehenden Grippe aus, Gliederschmerzen bilde ich mir als angehender Hypochonder auch noch gleich ein. Mist.</p>
<p>Immerhin bietet die DECO Lodge als Backpacker noch einigerma&#223;en g&#252;nstige Preise, dass muss man Tina &amp; Lutz lassen, sie haben ein H&#228;ndchen f&#252;r Schn&#228;ppchen. Seit der Weltmeisterschaft spinnen hier einige Backpacker erheblich, speziell in Cape Town sind 40 Euro f&#252;r ein Doppelzimmer echt sportlich und &#252;bertrieben. Wie gesagt nach der Weltmeisterschaft, w&#228;hrend des Wettbewerbs sind die Preise bis zu 80 Euro f&#252;r einen Platz im Dormroom hochgeschnellt.</p>
<p>Mich interessiert aktuell auch eher die K&#252;che f&#252;r einen hei&#223;en Kaffee, mein Fr&#252;hst&#252;ck und eine Idee, wie ich ggfs die Dicke reparieren lassen kann oder zumindest irgendwie zum Cape Hope bekomme.</p>
<p>Gegen Nachmittag klart es etwas auf, aber es bleibt kalt, zu kalt zum schrauben, die Finger haben kein Gef&#252;hl und &#246;fters fallen mir die Schrauben aus der Hand. ABBRUCH, bevor es richtig angefangen hat. Immerhin hab ich schon mal den Tank runter und den Auspuff demontiert.</p>
<p>Ich verziehe mich wieder ins Bett, lese und werfe wieder eine Dosis „Doxy“. In drei Tagen kommt Isabel hier an, da kann ich ja schlecht mit einer Grippe au&#223;er Gefecht im Bett liegen.</p>
<p><strong>Mal sehen was sich Morgen ergeben wird.</strong></p>
<p>elga um Asyl f&#252;r eine weitere</p>


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		<title>153.Tag, 07.08.2010: Clanwilliams nach Cape Town</title>
		<link>http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/153-tag-07-08-2010-clanwilliams-nach-cape-town/allgemein</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 05:00:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich hab geschlafen wie ein Stein. Nach der ganzen Schufterei gestern bin ich noch etwas ger&#228;dert und genie&#223;e das ausgiebige und kraftspendende Fr&#252;hst&#252;ck am Pool. Ich packe grob meine Sachen und gehe der Dicken einen neuen Schlauch im Hinterrad spendieren. Gegen&#252;ber der Clanwilliams Lodge hat es immerhin gleich eine Tankstelle, an der ich den Reifen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ich hab geschlafen wie ein Stein.</strong></p>
<p>Nach der ganzen Schufterei gestern bin ich noch etwas ger&#228;dert und genie&#223;e das ausgiebige und kraftspendende Fr&#252;hst&#252;ck am Pool. Ich packe grob meine Sachen und gehe der Dicken einen neuen Schlauch im Hinterrad spendieren.</p>
<p>Gegen&#252;ber der Clanwilliams Lodge hat es immerhin gleich eine Tankstelle, an der ich den Reifen wieder aufpumpen kann. Der 17Zoll-Schlauch war zwar etwas schwieriger in den Mantel und &#252;ber die Felge zu bekommen, daf&#252;r l&#228;uft er nicht Gefahr eine Beule zu produzieren, wie der 19Zoll-Schlauch, der eh etwas zu schmal ist.</p>
<p>Ich montiere den Hinterreifen wieder und fahre zum dem Fahrradladen, in dem ich gestern noch beide Schl&#228;uche erwerben konnte. Der 19Zoller geht f&#252;r einen zweiten 17Zoller wieder an den Verk&#228;ufer zur&#252;ck. Mit einem Ersatzschlauch sollten die letzten 245km doch zu machen sein ?</p>
<div id="attachment_1558" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1558" title="DSC00001" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC00001-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Clanwilliams Lodge...und los geht es</p></div>
<p>Zur&#252;ck in der Lodge begleiche ich meine Rechnung, dusche und wasche meine H&#228;nde (soweit man den Unterschied &#252;berhaupt feststellen kann). Anschlie&#223;end die Taschen packen und die Dicke beladen.</p>
<p>Um 1000 sitze ich wieder gutgelaunt auf der Dicken, im Fahrradladen habe ich mir sicherheitshalber zus&#228;tzlich noch 5 Reserveflicken gekauft, man wei&#223; ja nie. Wir schl&#228;ngeln uns die H&#228;nge entlang der Cedarberge weiter Richtung S&#252;den. Die Natur ist schroff aber beeindruckend sch&#246;n. Wir tuckern durch kleinere T&#228;ler und ich sehe an einem kleinen Flugplatz, dessen Landebahn sich parallel zur Stra&#223;e an den Hang schmiegt.</p>
<p>Gerade steigt ein alter Seeaufkl&#228;rer der amerikanischen Navy aus dem zweiten Weltkrieg auf, dass nenn ich mal laut. Es ist beeindruckend, mit wie wenig Startbahn die Maschine auskommt und sofort m&#228;chtig an H&#246;he gewinnt. Ich bekomme einen „Noppenanzug“ bei der Vorstellung mit einer solchen Maschine im Tiefflug durch dieses herrliche Tal zu brettern.</p>
<p>In 10km haben wir dann auch Citrusdal erreicht, bekannt durch den Anbau diverser Citrusfr&#252;chte. Hier war urspr&#252;nglich geplant beim Gecko Backpacker zu &#252;bernachten, da ich den Besitzer schon in Gonder (&#196;thiopien) mit den Jungs aus Bielefeld im Hostel getroffen hatte. Wir haben aber erst 50km geschafft und ich m&#246;chte heute gern schnellstm&#246;glich Richtung Kapstadt kommen, dass Motorenger&#228;usch macht mich etwas nachdenklicher.</p>
<p>&#220;berhaupt ist die Dicke seit dem Start in Windhoek wirklich etwas lauter und klappriger geworden, schlie&#223;lich stellt sich die alte Topspeed nur noch abw&#228;rts ann&#228;hernd ein. Wir erklimmen den n&#228;chsten Pa&#223;, der sich sehr erfreulich von Citrusdal in Richtung Kapstadt &#252;ber einen Bergkamm schl&#228;ngelt.</p>
<p>Auf der R&#252;ckseite &#246;ffnet sich ein breites, riesiges und sehr gr&#252;ne Tal und die Strasse st&#252;rzt sich fast geradewegs in wenigen Kurven um die m&#252;hsam erkletterten Meter wieder hinunter, wat ein Spa&#223;, das GPS will 122km/h gemessen haben?!</p>
<div id="attachment_1553" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1553" title="socialwaydown-153tag-07082010-1003" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-153tag-07082010-1003-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">Da hinten liegt irgendwo Hamburg <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<div id="attachment_1552" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1552" title="socialwaydown-153tag-07082010-1002" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-153tag-07082010-1002-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">...und vor uns liegt irgendwo Cape Town</p></div>
<p><strong>Ganz klar ein Me&#223;fehler !</strong></p>
<p>F&#252;r die Verifizierung fehlt mir der Mut die Dicke den Pa&#223; noch mal raufzuscheuchen, wie seinerzeit in der T&#252;rkei im Taurusgebirge. Der Motor klingt wirklich metallisch und es scheppert teilweise die Steuerkette im Kupplungsgeh&#228;use.</p>
<p>Jetzt sind es noch ca. 160km und ich stehe vor der Entscheidung, ob ich nicht doch noch den Abstecher nach Paternoster machen sollte. Immerhin k&#246;nnte ich in Velddrif das Restaurant von Robert’s Frau besuchen gehen und mich verk&#246;stigen lassen…</p>
<p>Die aufziehenden dunklen Wolken, vom Atlantik kommend, reden mir diese Idee aber wieder aus. Seit Clanwilliams war ich in strahlendem Blau gefahren, hatte eben begonnen dieses nach Norddeutschland aussehende Tal zu durchfahren, da bekomme ich auch schon norddeutsche Wedder L</p>
<p>Ich bleibe mit der Dicken auf der Nationalstrasse, der Asphalt ist einigerma&#223;en, nur einige Stra&#223;enbaustellen verderben den Genuss ungest&#246;rten Gleitens. Wir knattern an Piketberg, Moorreesburg und Malmsbury vorbei. Nach Malmsbury kommt ein langer Anstieg, auf der linken Seite sehe ich das erste ausgedehnte Township.</p>
<p>Pl&#246;tzlich sp&#252;re ich einen Schlag, die Dicke macht ein f&#252;rchterliches Ger&#228;usch und mein rechtes Bein wird pl&#246;tzlich so warm, kurzer Blick hinunter…. <strong>ALLES SCHWARZ!</strong></p>
<p>Parallel zum Schlag hatte ich auch schon die Kupplung gezogen, der Motor ist sofort ausgegangen und das &#214;l hat sich &#252;ber den gesamten Motorblock, die rechte Seite bis zum Benzinkanister ausgebreitet, na super !</p>
<div id="attachment_1556" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1556" title="socialwaydown-153tag-07082010-1005" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-153tag-07082010-1005-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">ob Klementine das wieder sauber bekommt ?</p></div>
<p><strong>Ein Platten w&#228;re mir jetzt lieber gewesen.</strong></p>
<p>Es sind nur noch 45lm bis zum Ziel, aber hier ist f&#252;r die Dicke sehr wahrscheinlich Endstation. Das &#214;lleck finde ich erst nach intensiver Reinigung und abwaschen der &#214;lreste mit Benzin. Eine der zwei &#214;lleitungen, die die Lager der Ventilkipphebel schmieren, ist abgerissen und hat gro&#223;z&#252;gig das f&#252;r den Motor lebenswichtige „schwarze Gold“ au&#223;erhalb verteilt.</p>
<div id="attachment_1555" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1555" title="socialwaydown-153tag-07082010-1004" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-153tag-07082010-1004-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">&#252;berall &#214;l ...shiete sech fiete !</p></div>
<p>Das kann aber eigentlich nicht der Grund gewesen sein, das die Dicke diesen Schlag bekommen hat und auch sofort stillstand. Hmm, ohne Z&#252;ndung bringe ich den Kolben mit dem Kickhebel etwas in Bewegung. Zack, jetzt sitzt scheinbar der Kolben fest, jedenfalls dreht sich da trotz eingestelltem Leerlauf nichts mehr. Da ist definitiv mehr kaputt !</p>
<div id="attachment_1557" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1557" title="DSC00003" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC00003-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Pannenhelferspezialist aus dem Township, wat ne coole Socke, wa ?</p></div>
<p>Heute ist Samstag, da hat kein normaler Motorradladen auf, ich k&#246;nnte die Dicke nur abschleppen lassen. Am Sonntag geht eh nichts und ausgerechnet diesen Montag ist „women’s day“ in S&#252;dafrika, ein gesetzlicher Feiertag, da geht also auch nicht viel. Nun ist Malmsbury auch nicht gerade f&#252;r seine Gr&#246;&#223;e oder Beliebtheit bekannt, also steht fest:</p>
<p><strong>Ich muss die Dicke irgendwie nach Kapstadt bekommen.</strong></p>
<p>Da ich von Jim die Telefonnummer nicht habe, es hier an der Strasse neben dem Township auch keinen Hotspot gibt, fallen mir nur Lutz &amp; Tina ein, mit denen ich mich eh in Kapstadt heute oder sp&#228;testens n&#228;chste Woche treffen wollte.</p>
<p>Ich hab Gl&#252;ck, Lutz geht ran, ist aber leider &#252;ber 200km irgendwo am Strand campen. Er kann mich nicht holen kommen, aber er fragt mal die „Locals“ mit denen die beiden sich am Strand gerade etwas netter unterhalten haben. Ich habe wieder Gl&#252;ck, man beschlie&#223;t mir einfach helfen zu m&#252;ssen, bei so viel Pech der letzten Tage, die Lutz netterweise den S&#252;dafrikanern mitgeteilt hat.</p>
<p>Mach Dir keine Sorgen, die regeln das hier irgendwie, telefonieren gerade Alle wild durcheinander, “…meld Dich bitte gleich noch mal in 10 Minuten.“ Gesagt getan, nach 10 Minuten bekomme ich die Info, dass man irgendwie jemanden mit einem „Bakki“ (offener Pickup) gefunden hat, der in Malmsbury f&#252;r VW arbeitet und dort Autos repariert.</p>
<div id="attachment_1551" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1551" title="socialwaydown-153tag-07082010-1001" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-153tag-07082010-1001-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">Mein Held des Tages... 45km auf dem Bakki nach Cape Town</p></div>
<p>Keine 25 Minuten sp&#228;ter h&#228;lt ein cremefarbener Bakki und ein kr&#228;ftiger S&#252;dafrikaner dr&#252;ckt mit seinen Schraubstockh&#228;nden meine Finger zu Begr&#252;&#223;ung breit. Nach kurzer Begr&#252;&#223;ung und Begutachtung meiner Finger nehmen wir die Dicke in beide H&#228;nde und wuchten das Opfer meiner Afrikalust auf die Ladefl&#228;che. Wehmut &#252;berkommt mich, denn der Schaden ist nicht nur etwas heftiger, jetzt wird es definitiv schwieriger auch ein Abschiedsfoto am Cape Point zu bekommen. Ich entscheide mich dagegen, die Dicke gleich zur Verschiffungsfirma bringen zu lassen, auch habe ich die richtige Adresse daf&#252;r noch nicht, da hat Lutz noch gebummelt.</p>
<p>Wir bringen meine Dicke zur „DECO Lodge“ im Stadtteil Woodstock, wo Tina &amp; Lutz schon &#246;fters &#252;bernachtet haben, es soll einen sicheren Stellplatz innen geben und der Besitzer Hannes sei super nett und hilfsbereit. Na dann, ich sehe die ersten Vororte von Kapstadt, den Tafelberg, die restlichen Bergk&#228;mme.</p>
<p>F&#252;r einen Moment &#252;berlege ich. ob es sehr beknackt und riskant w&#228;re, sich in den Motorradklamotten einfach auf die Dicke zu setzen, um zumindest ansatzweise dieses Gef&#252;hl zu bekommen auf der Dicken nach Kapstadt angekommen zu sein. Ich verwerfe diese Idee und lotse uns mit dem GPS nach Woodstock.</p>
<p>Die DECO Lodge ist sehr nett, aufger&#228;umt, einfach, aber sauber. Hannes hat kein Problem, wenn ich die Dicke unterstelle und auch an ihr etwas schraube, ich will zumindest bis zum Abgabetermin bei CD-Shipping von Hr. Vogel noch herausgefunden haben was kaputt gegangen ist, evtl. ist es doch zu reparieren und ich kann die Fotos am Cape Point machen.</p>
<p>Jetzt g&#246;nne ich mir erst Mal ein Bier, komme mit den restlichen G&#228;sten ins Gespr&#228;ch, lade meine Klamotten ab und ziehe in den 6er Dormroom, mal sehen wer hier schnarcht !</p>


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		<title>152.Tag, 06.08.2010: Garies nach Clanwiliams</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 05:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hkempfert</dc:creator>
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<p>Etwas zerknittert klettere ich aus der Bl&#252;mchenbettw&#228;sche meines Zimmers. Die Nacht war eindeutig zu kurz, schnell die vitalisierend wirkende Dusche genossen…schon viel besser.</p>
<div id="attachment_1536" class="wp-caption aligncenter" style="width: 179px"><img class="size-medium wp-image-1536" title="socialwaydown-151tag-05082010-1039" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-151tag-05082010-1039-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" /><p class="wp-caption-text">Ja, ich habe hervorragend in Bl&#252;mchenbettw&#228;sche geschlafen...</p></div>
<p>Ich lerne Sophia, die Mutter dieser beiden Stimmungskanonen, kennen und bekomme ein k&#246;stliches Fr&#252;hst&#252;ck zubereitet. Wir unterhalten uns &#252;ber die Entstehungsgeschichte des Guesthouses und die Gesamtsituation des Landes.</p>
<div id="attachment_1539" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1539" title="socialwaydown-152tag-06082010-1002" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-152tag-06082010-1002-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">lecker...Fr&#252;hst&#252;ck!</p></div>
<p>Die Dicke bekommt auch das allmorgendliche Ritual, erst wird die Z&#252;ndkerze geputzt, dann l&#228;uft sie sich schon mal etwas warm f&#252;r die neuen Aufgaben des Tages. Heute wollen wir es beide entweder bis Paternoster oder schon ganz bis Kapstadt schaffen, die Ger&#228;usche aus dem Herzen der Dicken bereiten mir doch etwas Sorgen.</p>
<p>Nach der sehr herzlichen Verabschiedung von Sophia bepacke ich die Dicke, die Sonne lacht uns schon wieder an. Kein Vergleich zu gestern, die Regenwolken sind komplett verschwunden, uns begr&#252;&#223;t ein hellblauer Vorzeigehimmel.</p>
<div id="attachment_1543" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1543" title="socialwaydown-152tag-06082010-1008" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-152tag-06082010-1008-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">Da war der Himmel noch blau...</p></div>
<p>Ich verabschiede mich von dem P&#228;rchen, die gerade die Kawasaki klargemacht haben und knister die Dorfstrasse entlang. Wir registrieren die sehns&#252;chtigen Blicke des Tankwarts, der schon gestern am liebsten selbst auf die Dicke gestiegen w&#228;re.</p>
<p><strong>Ist gar nicht so schwierig, einfach die eigene Dicke besorgen und machen !</strong></p>
<p>Die N7 hat uns wieder, eingefasst von Bergen zur Rechten und Linken geht es gen S&#252;den, ich atme tief diese Freiheit ein. Es ist absehbar, diese Reise wird leider bald ein Ende haben. Kapstadt ist weniger als 440km entfernt und dann hei&#223;t es Abschied nehmen. Die Dicke geht dann in den Container, den Tina &amp; Lutz gemietet haben im Ihren Toyota nach Hamburg zu verschiffen.</p>
<p>W&#228;hrend ich so sinniere fliegen die Berge, T&#228;ler, Felder an uns vorbei. Ungef&#228;hr 20km vor Vanrhynsdorp &#246;ffnet sich ein gigantisches Tal, dass einst von einem riesigen Fluss &#252;ber Jahrtausende geschaffen worden sein muss.</p>
<p>Die N7 geht hier schnurrgerade bergab, um kurz nach der Querung des Flusses und der Eisenbahnlinie &#228;hnlich steil wieder bergauf zu gehen. Die Dicke schnauft merklich, auf der linken Seite ist ein Tagebau zu sehen, schwer beladene Trucks verlassen die Mine und f&#228;deln auf die N7 Richtung S&#252;den ein.</p>
<p>Wir haben Gl&#252;ck, einer der Truckfahrer wartet und l&#228;sst uns passieren, wir behalten den m&#252;hsam erk&#228;mpften Schwung der letzten Anh&#246;he. Wir bedanken uns mit Hupe und ich gr&#252;&#223;e mit Handzeichen zur&#252;ck.</p>
<p><strong>Kurz vor Vanrhynsdorp passiert es dann !</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1545" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1545" title="socialwaydown-152tag-06082010-1010" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-152tag-06082010-1010-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">Shiet...de is platt !</p></div>
<p>Der Hinterreifen verliert abw&#228;rts bei ca. 80 km/h schlagartig die Luft, die Dicke schert hinten m&#228;chtig aus, ich habe das Gef&#252;hl fast quer zur Fahrbahn zu fahren. Kupplung gezogen und sanft abgebremst kommen wir dann doch am Seitenstreifen zum stehen. Puh !</p>
<p><strong>Platten Nr. 5 auf meinem socialwaydown.</strong></p>
<p>Ich wische mir die Mischung aus Schwei&#223;- und Angsttr&#246;pfen von der Stirn und begutachte erst mal das Malheur. Ok, der Reifen selbst scheint in Ordnung geblieben zu sein, aber so wirklich Lust hab ich nicht den Reifen hier direkt an der Hauptstrasse zu flicken.</p>
<p>Bei n&#228;herer Begutachtung der Umgebung erkenne ich am Ende des Gef&#228;lles ein Shell-Zeichen auf einem Pylonen, das die Existenz einer Tankstelle verspricht. Mein GPS best&#228;tigt, die Ausfahrt Vanrhynsdorp ist 500 Meter entfernt, dass kann ich auch schieben.</p>
<p><strong>Gl&#252;ck gehabt !</strong></p>
<p>Die Dicke ist mit dem Gep&#228;ck aber ganz sch&#246;n wuchtig. Es dauert ca. 30 Minuten die Dicke zur „optimalen“ Mittagssportstunde bei ca. 30 Grad bergab zu schieben. Ich dachte ja, bergab w&#228;re das leicht zu erledigen, denkste. Mit dem Plattfu&#223; hinten schiebt sich das wie Otto’s Hobbie im Sand am Sch&#246;nberger Strand ohne den Liftwagen, n&#228;mlich fast gar nicht.</p>
<p>Schwei&#223;gebadet und etwas unterzuckert erreichen wir die Ausfahrt, leider geht es dann noch mal 200m die Rampe runter und ca. 100m links auf die Tankstelle.</p>
<p><strong>Wer sein Motorrad liebt, der schiebt….haha.</strong></p>
<p>Ich g&#246;nne mir erst Mal ein Eis und eine kalte Kola und baue dann das Hinterrad aus. Gleich gegen&#252;ber der Tankstelle hat es einen Reifenladen inkl. Flickservice, da hat sich zumindest die Plackerei der letzten 800m gelohnt.</p>
<p>Mit meinem Hinterrad in der rechten Hand und dem Ersatzschlauch in der linken Hand schlendere ich zum Reifenshop. Na kurzer Unterhaltung werden beide Schl&#228;uche f&#252;r kleines Geld (2 Euro) geflickt und auch der Reifen wieder komplettiert und mit Luftdruck versorgt.</p>
<div id="attachment_1546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1546" title="socialwaydown-152tag-06082010-1012" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-152tag-06082010-1012-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">Immerhin, den ersten Flocken konnte ich setzen lassen...</p></div>
<p>Ich habe gesehen, dass sich ein Flicken auf Grund der Hitze gel&#246;st hatte, bzw. geplatzt ist, da hilft dann auch kein Reifenseal zum verstopfen. Zur&#252;ck auf der Tankstelle baue ich mein Hinterrad wieder ein, tanke die Dicke auf und fahre noch kurz zum Reifenladen um mich zu bedanken und ein Foto zu machen.</p>
<p>Wir f&#228;deln uns wieder auf der n7 ein, auf der linken Seite kommt ein m&#228;chtiger Bergkamm, an dessen Rand sich die Nationalstrasse entlang schl&#228;ngelt. Dies sind die ersten Ausl&#228;ufer der Cedarberge. Was jetzt passiert werde ich sicher mein Leben lang nicht mehr vergessen. Ich bin mit der Dicken keine 5km weit gefahren, wieder habe ich dieses Puddinggef&#252;hl im Hintern, aber kann ja gar nicht sein….kann doch.</p>
<p><strong>Wieder ist der Hinterreifen platt, Platten Nr. 6 !</strong></p>
<div id="attachment_1542" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1542" title="socialwaydown-152tag-06082010-1007" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-152tag-06082010-1007-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Mist...wieder platt !</p></div>
<p>Manno, die haben den doch eben erst professionell geflickt…und auch im Reifenmantel hatte nichts gesteckt… n&#252;tzt nichts. Hier ist keine Tankstelle in der N&#228;he, kein Gef&#228;lle. Also die Dicke entladen, am Seitenrand aufbocken, das Hinterrad demontieren, Schlauchwechseln, mit der Handpumpe aufpumpen (Inzwischen f&#228;llt dieses chinesische Billigprodukt auseinander) und wieder einbauen. Immerhin hab ich noch ein Bierchen &#252;brig, dass in Sophia’s Guest House die Nacht im K&#252;hlschrank verbringen durfte und noch Restk&#252;hle besitzt. Ahhhhhh <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Dicke ist wieder beladen, ich hab den Schlauch nicht geflickt und hoffe darauf, dass die Jungs vom Reifenladen das auch beim zweiten Schlauch richtig gemacht haben. Dieser Schlauch hatte damals auf dem R&#252;ckweg von der ugandischen Grenze (Schulprojekt Funyula) schlapp gemacht und ein riesiges Loch kassiert und eben von den Jungs einen Megaflicken verpasst bekommen. Wir kommen ungef&#228;hr 3km weit, dann melden die Poposensoren, der Hinterreifen wieder platt !</p>
<p><strong>Plattfu&#223; Nr. 7 !</strong></p>
<p>Was soll ich sagen…jetzt muss ich einen Flicken setzen. Nach dem ich den Schlauch ausgebaut habe sehe ich, dass es den gro&#223;en Flicken der Jungs vom Reifenshop nicht zerlegt hat, es gibt kein neues Loch, daf&#252;r sind dessen R&#228;nder doch etwas sehr stark angel&#246;st. Wie das ?</p>
<p>Ich vermute, dass das Reifendichtmittel, welches ich in Windhoek f&#252;r die Schotterpisten in die Schl&#228;uche eingef&#252;llt habe, den Kleber der Flicken an- bzw. sogar aufl&#246;st. Mist! Es bleibt mir nichts anderes &#252;brig, als beide Schl&#228;uche zu reinigen und zu versuchen beide zu flicken.</p>
<p>Das dauert nat&#252;rlich l&#228;nger. Erw&#228;hnenswert ist, dass im restlichen Afrika meiner Reise sofort jedes Auto oder jeder LKW angehalten haben um zu helfen. Hier in S&#252;dafrika scheinen die Leute das gleiche Verhalten an den Tag zu legen wie in Deutschland…keiner h&#228;lt an, selbst wenn man Zeichen dazu gibt. Hier gibt es aber keinen ADAC !?</p>
<p>W&#228;hrend ich vertieft den Reifen wieder zusammensetze h&#246;re ich ein Motorrad das abbremst, sollte doch noch ein „Bruder“ anhalten, nach dem die ganzen schicken BMW Motorr&#228;der vorbeigerauscht waren ?</p>
<p><strong>Tats&#228;chlich, Leon h&#228;lt an !</strong></p>
<div id="attachment_1541" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1541" title="socialwaydown-152tag-06082010-1006" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-152tag-06082010-1006-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">nicht schon wieder...</p></div>
<p>Er hatte mich schon mit seinem Auto passiert und war jetzt auf dem Feierabendtrip mit seiner Suzuki, als er mich immer noch hat stehen sehen. Wir unterhalten uns kurz &#252;ber meinen Trip. Er gibt mir sein Pannenspray, dass ist kein Reifenseal, sondern ein spezieller Schaumstoff der mit Druckluft beim Aufblasen des Reifens eingef&#252;llt wird und den Schlauch ausf&#252;llen SOLL!</p>
<p>Ich bedanke mich, montiere den Reifen und packe meine Sachen wieder ein und auf die Dicke. Nach kurzer Verabschiedung bin ich auch wieder auf den Weg weiter in den S&#252;den, aber die Etappe ganz nach Kapstadt kann ich vergessen, auch der Gecko Backpacker in Citrusdal k&#246;nnte knapp werden, ich habe heute 3 Stunden durch die Plattf&#252;&#223;e verloren.</p>
<p>Im Tal unten sieht man die Weinreben, die die letzten m&#246;glichen Fl&#228;chen belegen. So wie sich die N7 am Hang entlang schl&#228;ngelt, haben die Einheimischen auch einen gro&#223;en Wasserkanal zur Bew&#228;sserung der Felder und Reben gebaut parallel in die H&#228;nge gelegt, beeindruckend.</p>
<p>Wir haben gerade den zweiten H&#252;gel gemeistert, da melden meine Poposensoren schon wieder Druckluftverlust. F*** !!!</p>
<p><strong>Platten Nr. 8 !</strong></p>
<p>Mann, das darf doch nicht wahr sein, heute ist der Tag der Pr&#252;fungen meiner Nerven, dagegen war der Norden Kenias ja ein Kinderspiel. Es ist 1600 und es dauert jetzt noch knapp 2 Stunden, dann ist die Sonne weg und ich stehe hier 16km vor Clanwilliam und weiss noch nicht wo ich schlafen werde…campen an der N7 wollte ich mir nicht geben.</p>
<p>W&#228;hrend ich mir die Malaise genauer anschaue k&#228;mpft sich gerade ein Truck in entgegengesetzter Richtung den Berg rauf. Ich gebe Zeichen und er h&#228;lt, leider ist die n&#228;chste Tankstelle in meiner Richtung tats&#228;chlich erst in Clanwilliam. Shit!</p>
<p>Doch ich habe auch Gl&#252;ck, denn in meine Richtung fahrend h&#228;lt ein Pickup an, scheinbar bin ich doch nicht in Deutschland. Der Farmer fragt mich, ob ich Hilfe ben&#246;tigen w&#252;rde, er h&#228;tte mich jetzt mit mehreren Platten an unterschiedlichen Standorten gesehen, er k&#246;nnte mich und das Motorrad mitnehmen!</p>
<p>Strike, er bringt mich bis Clanwilliam und nebenbei fragt er im Ort schon telefonisch nach Ersatzschl&#228;uchen, denn meine beiden „Kameraden“ sind reif f&#252;r die Entsorgung. Leider gibt es keine 18 Zoll, aber ich kann 19Zoll und 17 Zoll erwerben, mal sehen was morgenfr&#252;h besser funktioniert.</p>
<p><strong>Heute wechsele ich keinen Schlauch mehr, da hab ich die Pest an den Fingern !</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1547" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-1547" title="DSC00002" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC00002-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Der letzte Platten f&#252;r diesen Tag...</p></div>
<p>Ich g&#246;nne mir als Belohnung f&#252;r so viel Demutserfahrung eine Nacht in der Clanwilliam Lodge, gediegen, schick und Casper an der Bar macht seinem Namen alle Ehre. Die Aufmunterung hab ich aber auch bitter n&#246;tig.</p>
<p>Nach einer hei&#223;en Dusche und dem Versuch meine Finger auch nur ansatzweise sauber zu bekommen, falle ich in einen Tiefschlaf….schnarch!</p>


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		<title>151.Tag, 05.08.2010: Nordoever nach Garies</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 06:41:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Herrlicher Morgen, ich verabschiede mich von Robert, Chris und Carlos. Das FelixUnite in Nordoever ist ein angenehmer Ort f&#252;r Overlander, super nette Leute, tolle Infrastruktur und ein herrlicher Blick auf den Oranje. Nach etwa 5km gibt es Fr&#252;hst&#252;ck f&#252;r die Dicke, das letzte Mal Sprit aus Namibia. Wir ernten wieder ungl&#228;ubige Blicke vom Tankwart, er [...]]]></description>
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<p><strong>Herrlicher Morgen, ich verabschiede mich von Robert, Chris und Carlos.</strong></p>
<p>Das FelixUnite in Nordoever ist ein angenehmer Ort f&#252;r Overlander, super nette Leute, tolle Infrastruktur und ein herrlicher Blick auf den Oranje. Nach etwa 5km gibt es Fr&#252;hst&#252;ck f&#252;r die Dicke, das letzte Mal Sprit aus Namibia.</p>

<a href='http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/151-tag-05-08-2010-nordoever-nach-garies/allgemein/attachment/socialwaydown-151tag-05082010-1021/' title='socialwaydown-151tag-05082010-1021'><img width="150" height="84" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-151tag-05082010-1021-150x84.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="socialwaydown-151tag-05082010-1021" title="socialwaydown-151tag-05082010-1021" /></a>
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<a href='http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/151-tag-05-08-2010-nordoever-nach-garies/allgemein/attachment/socialwaydown-151tag-05082010-1022/' title='socialwaydown-151tag-05082010-1022'><img width="150" height="84" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-151tag-05082010-1022-150x84.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="socialwaydown-151tag-05082010-1022" title="socialwaydown-151tag-05082010-1022" /></a>
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<a href='http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/151-tag-05-08-2010-nordoever-nach-garies/allgemein/attachment/socialwaydown-151tag-05082010-1007/' title='socialwaydown-151tag-05082010-1007'><img width="150" height="112" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-151tag-05082010-1007-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rumpsteak !" title="socialwaydown-151tag-05082010-1007" /></a>

<p>Wir ernten wieder ungl&#228;ubige Blicke vom Tankwart, er kann sich einfach nicht vorstellen, dass man mit der Dicken den Weg von Hamburg nach Kapstadt wagt. Inzwischen frage ich mich manchmal selbst, ob ich tats&#228;chlich schon so weit gekommen bin.</p>
<p>Es gibt Momente, da habe ich das Gef&#252;hl erst gestern losgefahren zu sein.</p>
<p>Die Grenzformalit&#228;ten auf namibischer Seite sind schnell erledigt. In S&#252;dafrika angekommen geht zuerst auch Alles schnell und normal. Nur der Z&#246;llner am letzten Checkpoint will unbedingt einen „wei&#223;en Zettel“ von mir haben, den ich aber vom Kollegen vorher nicht bekommen habe.</p>
<p>Wir fangen an uns &#252;ber das Motorrad, seine Familie und meine Reise zu unterhalten, inkl. Ungl&#228;ubigen Blick. Inzwischen sind schon parallel 3 Autos passiert, nat&#252;rlich hatten die einen solchen „wei&#223;en Zettel“.</p>
<p>Ich frage ihn wo ich einen solchen „wei&#223;en Zettel“ herbekomme…“br&#228;uchte ich nicht mehr“ sagt er, „god bless you, have a nice stay in south africa.“</p>
<p>Es ist noch fr&#252;h, als wir uns die ersten Anstiege nach S&#252;dafrika hocharbeiten. Inzwischen schnauft die Dicke bei steileren Passagen doch ganz sch&#246;n, wir kommen an manchen Stellen &#252;ber die Topspeed von 40 km/h nicht hinaus.</p>
<p><strong>Ist aber auch nicht wichtig.</strong></p>
<p>Es sind noch 5 Tage Zeit bis nach Kapstadt zu kommen, inkl. dem geplanten Abstecher &#252;ber „Paternoster“ und „Blouberg Strand“. Die Landschaft hier im Nordosten ist sehr karg. Gelegentlich kommt mal eine Abzweigung, die meistens zu einer Bergbaumine f&#252;hrt und sich irgendwo als Schotterpiste am Horizont von den Bergen verschlingen l&#228;sst, Wildnis pur.</p>
<p>Es wird merklich frischer, wir klettern stetig bergauf, werden immer wieder von LKW-Fahrer begr&#252;&#223;t und kurz vor Steinkopf macht die Dicke pl&#246;tzlich komische Ger&#228;usche und l&#228;uft sehr unrund.</p>
<p>Zeit f&#252;r eine Pause f&#252;r die Dicke und f&#252;r mich. Wir steuern linker Hand eine kleine Tankstelle an, die Dicke darf abk&#252;hlen und ich g&#246;nne mir ein Eis und eine k&#252;hle Cola. Nach 20 Minuten geht es wieder weiter, die Dicke startet beim ersten Kick, geht doch.</p>
<p>Unser n&#228;chstes Ziel ist Springbok, eventuell auch schon das Ende der heutigen Etappe. Zumindest will ich versuchen den „Motorradladen“ eines Bekannten von Chris &amp; Robert zu treffen. Die Kette der Dicken ist inzwischen viel zu lang, da muss mindestens einen Kettenglied raus.</p>
<p>Mit etwas Gef&#228;lle und R&#252;ckenwind geht es gen Springbok, jedoch wird das Wetter jetzt sp&#252;rbar schlechter. Die Wolkendecke ist inzwischen dichter und vereinzelt stehen die ersten Regenwolken spalier.</p>
<p>Springbok selbst ist eine unspektakul&#228;re Stadt und schmiegt sich in ein gr&#246;&#223;ere Tal. Soweit ich mitbekommen habe, ist deren Rugbymannschaft eine der besten in der aktuellen Spielsaison und spielt mit um die Meisterschaft. Ich hangele mich mit dem GPS durch Springbok, an der ersten Tankstelle wird die Di&#228;t der Dicken beendet und ich frage mich nach der n&#228;chsten Bank mit Geldautomaten (ATM) und dem „Motorradladen“ durch.</p>
<p>Die Bank ist schnell gefunden, f&#252;r den „Motorradladen“ brauche ich etwas l&#228;nger. Letztendlich ist es kein Motorradladen, vielmehr ein An-&amp; Verkauf von s&#228;mtlichen G&#252;tern, die noch einen Wert haben. Der Schriftzug &#252;ber dem Laden trifft es auf den Punkt:“We buy and sell anything of value“.</p>
<div id="attachment_1524" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1524" title="socialwaydown-151tag-05082010-1003" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-151tag-05082010-1003-300x225.jpg" alt="...meine Dicke verkauf ich nicht :-)" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">...meine Dicke verkauf ich nicht <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Aber Waffeleisen, W&#228;schetrockner, Lockenwickler, Porzellantassen, Kuscheltiere, Teeservice, etc. k&#246;nnen wir nicht brauchen. Wir haben aber Gl&#252;ck, der Laden hat auch einen Kettentrenner und so sind schnell zwei Glieder aus der Kette entfernt und die Dicke wieder fit.</p>
<p><strong>Wir f&#228;deln uns wieder auf die Nationalstrasse N7 ein und knistern gen S&#252;den. </strong></p>
<p>Inzwischen haben die dunklen Wolken zugenommen. Kurz nach Kamieskroon stehen die Regenwolken zur Linken und Rechten Spalier und wir fahren, wie die Hauptakteure in einem Theaterst&#252;ck auf der B&#252;hne, auf einem sonnenbeleuchteten Asphaltband mitten hindurch.</p>
<p>Kurz bevor wir von den Regenwolken erreicht zu werden drohen, macht die N7 einen Schwenk und f&#252;hrt uns zur&#252;ck in die trockene Zone. Das geht die ersten Paar Male auch richtig gut, aber dann ist es soweit. Ohne eigentliche Vorwarnung blitzt und donnert es bei strahlendem Sonnenschein und sch&#252;ttet aus Eimern….Super!</p>
<p>Also schnell angehalten, die Regenpelle rausgekramt und ein St&#252;ck Schoki in den Mund gesteckt. Einen Vorteil hat Sonne + Regen = Regenbogen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1526" title="socialwaydown-151tag-05082010-1025" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-151tag-05082010-1025-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" /></p>
<p>Da der Himmel scheinbar plant noch weitere solche Ausbr&#252;che auszuspielen, ist der n&#228;chste gr&#246;&#223;ere Ort definitiv das Nachtlager f&#252;r heute. Es ist noch hell, aber schon kurz nach 1600 und ich bin m&#252;de.</p>
<p>Begleitet von einem kr&#228;ftigen Regenbogen schwingen wir uns den herrlichen Pass nach Garies runter. Die Stra&#223;e hat viele Kurven und kitzelt noch mal das Adrenalin aus den kalten Zehenspitzen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1525" title="socialwaydown-151tag-05082010-1022" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-151tag-05082010-1022-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></p>
<p>JA, daf&#252;r bin ich diesen weiten Weg gefahren….KURVEN!</p>
<p>Fast wie in Trance lasse ich mich tragen, der Asphalt ist gut, fast vergessen die Strapazen der letzten Tage durch den S&#252;den von Namibia. Die n&#228;chste Ausfahrt f&#252;hrt nach Garies. In der „Stadt“ angekommen tanke ich die Dicke auf und begebe mich auf Schlafplatzsuche. Der Tipp vom Tankwart sagt mir nicht zu, f&#252;r das Zelt wird es zu kalt werden, die Frostn&#228;chte von Botswana und Namibia haben mir gereicht.</p>
<p>Garies besteht jedoch nur aus einer Hauptstrasse und einigen Stichstrassen, hat zwei Tankstellen, einen Supermarkt, ein Hotel, einige Bed &amp; Breakfast…und ein Steakhouse <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Als ich die Dicke die Hauptstasse hinunterlenke f&#228;llt mir ein P&#228;rchen auf, der Mann fixiert nicht mich, er fixiert mein Bike. Mal sehen ob die beiden vielleicht einen Tipp f&#252;r mich haben.</p>
<p>Wir kommen ins Gespr&#228;ch und es stellt sich heraus, dass er davon tr&#228;umt mal eine Royal Enfield besitzen und fahren zu d&#252;rfen. Ein Fan! Die beiden sind selbst mit dem Motorrad Richtung Norden unterwegs und haben in „Sophia’s Guest House“ eingecheckt. Das machen ich dann auch, schlie&#223;lich gibt es doch sicher einige Informationen zu tauschen <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sophia’s Guest House ist ein Traum, das erste und damit &#228;lteste Hotel im Ort (auch das einzige <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und hat 22 Zimmer, die s&#228;mtlich unterschiedlich eingerichtet sind. Es sind die vielen kleinen und verspielten Details, die dieses Guesthouse so besonders machen. Ich komme mit der einen Tochter der Besitzerin ins Gespr&#228;ch.</p>
<div id="attachment_1527" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1527" title="socialwaydown-151tag-05082010-1004" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-151tag-05082010-1004-300x225.jpg" alt="ein kleines Farbenparadies..." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">ein kleines Farbenparadies... und erst innen <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Ich solle doch gern abends einfach zu einer geselligen Runde mit der Nachbarin, der zweiten Schwester und der Cousine dazukommen, wieso eigentlich nicht ?</p>
<p>Bevor ich mich jedoch in die F&#228;nge von vier &#228;lteren Frauen begebe und dabei auch noch diverse Mengen Alkohol zu mir nehme, brauche ich noch eine ausreichende Grundlage, da war doch am Anfang der Dorfstrasse dieses Steakhouse…</p>
<p>Ich treffe das P&#228;rchen wieder, die ebenfalls das Steakhouse besuchen um ihren Hunger zu stillen. Er f&#228;hrt sie kurz &#252;ber die Grenze, damit sie ihr Visum um drei weitere Monate verl&#228;ngern kann. Sie macht gerade Ihre Doktorarbeit in Kapstadt und er arbeitet bei der Stadt als Angestellter. Sie sind mit einer neuen Kawasaki KLR unterwegs.</p>
<div id="attachment_1528" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1528" title="socialwaydown-151tag-05082010-1007" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-151tag-05082010-1007-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Rumpsteak !</p></div>
<p>Auf dem Weg zur&#252;ck zum Guesthouse erwerbe ich noch etwas „W&#228;hrung“ f&#252;r den weiteren Abend. Bewaffnet mit zwei Flaschen Shiraz und zwei T&#252;ten Chips geselle ich mich zur Runde der vier Damen.</p>
<p>Nat&#252;rlich muss ich erz&#228;hlen, warum Mann mit einem so alten Motorrad, einem so spartanischen Sattel (macht Knackpopo  J) eine so lange Reise unternimmt und was die Freundin dazu zu sagen hat.</p>
<p>Ich erfahre, dass die j&#252;ngere Schwester ein Gesch&#228;ft in Johannesburg hatte und das dortige Businessleben mit den entsprechenden Sicherheitsproblemen satt hatte. Mit Ihrem Mann ist sie daher in ihren Geburtsort Garies zur&#252;ck gezogen und &#252;bernimmt das Guesthouse von ihrer Mutter.</p>
<p>Die &#228;ltere Schwester ist im Filmbusiness t&#228;tig, zieht den Rotwein wie Milch weg und macht mich mit ihrer rauchigen Stimme und den derben Witzen doch etwas &#228;ngstlich. Dagegen ist die Nachbarin echt harmlos, sie ist verheiratet mit einem amerikanischen Truckfahrer und sieht ihren Mann nur wenige Tage im Jahr…geht so was &#252;berhaupt ?</p>
<p>Als Einzige bleibt die Cousine der Schwestern n&#252;chtern, sie will morgen zusammen mit den Schwestern nach Springbok einkaufen fahren und muss als Fahrerin daher n&#252;chtern bleiben. Erst gegen 0200 geht uns der Gespr&#228;chs- und Trinkstoff aus, Zeit f&#252;r die Falle… Nacht !</p>


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		<title>150.Tag,04.08.2010: Den Oranje entlang, ein Traum! </title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 05:00:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Oranje]]></category>
		<category><![CDATA[Rosh Pinah]]></category>
		<category><![CDATA[Schotterpaniert]]></category>
		<category><![CDATA[Staubpiste]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsames Fr&#252;hst&#252;ck mit den Ian und Peter von der BMG. P&#252;nktlich um 0700 fr&#252;hst&#252;cke ich mit den beiden Jungs, die kurz darauf gleich in die Mine abfahren um die W&#228;rmetauscher zu warten (W&#228;rmetauscher tauschen h&#246;rt sich ja auch etwas doof an Ich genie&#223;e noch ein wenig die aufgehende Sonne und das WirelessLAN f&#252;r lau um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Gemeinsames Fr&#252;hst&#252;ck mit den Ian und Peter von der BMG.</strong></p>
<p>P&#252;nktlich um 0700 fr&#252;hst&#252;cke ich mit den beiden Jungs, die kurz darauf gleich in die Mine abfahren um die W&#228;rmetauscher zu warten (W&#228;rmetauscher tauschen h&#246;rt sich ja auch etwas doof an <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich genie&#223;e noch ein wenig die aufgehende Sonne und das WirelessLAN f&#252;r lau um einige Bilder zu aktualisieren und meine Bringschuld gegen&#252;ber HH1 zu erf&#252;llen. Die haben schon l&#228;ngere Zeit nichts mehr von mir bekommen, war aber auch echt nicht viel los…au&#223;er den ganzen Pannen.</p>
<p><strong>Um 0900 scharrt die Dicke schon mit den Hufen.</strong></p>
<p>Die Bezahlung mit der VISA-Karte geht nicht, also dann doch cash und die letzten US-Dollar aus dem G&#252;rtel gezupft. Schnell noch die restlichen Sachen gepackt, den Wachhund geknuddelt und die Dicke bepackt.</p>
<p>Da hier die letzte Tankstelle vor Nordoever ist, schnell noch Fr&#252;hst&#252;ck f&#252;r die Dicke und etwas Vitamine in Form von Motor&#246;l, da s&#228;uft sie aktuell gern was von weg. Ist ja nicht mehr weit und bis hierher hat die Bastelei von Steve aus Aus ja noch gehalten.</p>
<p> Es liegen 160km feinste Gravelroad vor uns, mal sehen viel schnell man die Dicke bepackt darauf scheuchen kann ohne sich lang zu machen und mit Schottersplittern paniert aufzuwachen.</p>
<p>Ungef&#228;hr 10km nach Rosh Pinah ist dann auch Schlu&#223; mit dem Teer und die Splitterstrasse beginnt. Geht ja noch, hab ich mir etwas schlimmer vorgestellt. Daf&#252;r geht es gleich m&#228;chtig steil bergab, ui…</p>
<p><strong>Was f&#252;r eine Aussicht!</strong></p>
<div id="attachment_1516" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1516" title="socialwaydown-150tag-04082010-1001" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-150tag-04082010-10011-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">Da gehts runter...</p></div>
<p>Es sind jetzt kurz vor 10 Uhr schon gute 20 Grad und jetzt ist hier offiziell das Ende vom Winter, wie hei&#223; wird das hier bitte im Sommer ?</p>
<p>Nach 20km kommt die Kreuzung, geradeaus geht es &#252;ber die Pontonbr&#252;cke direkt nach S&#252;dafrika, aber die Strasse nach Alexanderbay, die ich urspr&#252;nglich nehmen wollte, soll f&#252;r Motorr&#228;der wirklich schwer und fast tabu sein.</p>
<div id="attachment_1504" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1504" title="socialwaydown-150tag-04082010-1008" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-150tag-04082010-1008-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">links gehts lang <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Ich glaube den Ausf&#252;hrungen der Jungs von gestern Abend und biege links ab. Kurz noch die Dicke und mich in der Parkverwaltung registrieren, muss jeder der diesen Naturpark durchfahren m&#246;chte, und schon kann es losgehen.</p>
<p>Die Piste schraubt sich gleich mal mit einigen Windungen sehr steil herab zum Oranje hinunter. Der Oranje ist der Grenzfluss zwischen Namibia und S&#252;dafrika. Aktuell f&#252;hrt er nicht viel Wasser und die Piste windet sich wie ein Schlange an seinem Ufer entlang. Teilweise ragen die H&#228;nge links sehr steil hinauf, diverse Brocken auf der Strasse deuten auf eine nicht unerhebliche Gefahrenquelle hin.</p>
<p><strong>Steinschlag!?</strong></p>
<p><img class="size-medium wp-image-1509 alignnone" title="socialwaydown-150tag-04082010-1014" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-150tag-04082010-1014-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" /></p>
<p>Von dem bleibe ich verschont, daf&#252;r achte ich eher auf m&#246;glichen Gegenverkehr, denn an den Stellen, wo sich die Schotterpiste an den Felsen vorbei zw&#228;ngt, ist meist nur Platz f&#252;r ein Fahrzeug.   </p>
<p>Die Kulisse ist atemberaubend, die Farben wechseln sich ab, vom glei&#223;enden Weiss, Rot, Braun, Rotbraun, Grau, Schwarz, etc. und irgendwie auch gern mal Alles durcheinander. Es war eine gute Entscheidung diesen Weg zu nehmen.</p>
<p>So tuckern wir beh&#228;big mit 60km/h, mal nur mit 40 km/h, durch diese zerkl&#252;ftete und unwirkliche Landschaft. Tats&#228;chlich kommt und auch mal ein Auto entgegen, auf der ganzen Strecke von 155km sind es gerade mal f&#252;nf an der Zahl.</p>
<p>Wir halten &#246;fters an, nur um den Augenblock zu genie&#223;en, mal nach dem &#214;l zu schauen, oder um zu versuchen, dieses unglaubliche Farbenspiel im Bild festzuhalten. Nach ca. 120km kommt die zweite Zugangs-/Ausgangsregistrierung. Ich beschlie&#223;e dort einfach anzuhalten und eine Pause zu machen.</p>
<p>Das scheint jetzt nicht ganz so oft vorzukommen wird mir berichtet, die meisten Touristen haben doch keine Zeit f&#252;r einen Schnack ?!</p>
<p><strong>Ich schon <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<div id="attachment_1515" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1515" title="socialwaydown-150tag-04082010-1030" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-150tag-04082010-1030-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">smalltalk: cheese</p></div>
<p>Ich unterhalte mich mit Peter und Job (ist seine Frau) &#252;ber meine Reise, den Grund, was ich von Afrika gesehen und gelernt habe. Peter ist angestellt bei der namibischen Parkverwaltung, die haben ein kleines Haus hinter dem ersten H&#252;gel. Die beiden Jungs sind noch zu klein f&#252;r die Schule und schauen mich mit gro&#223;en Augen an: Rotb&#228;rtige Muzungus gab es hier wohl noch nicht <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir unterhalten uns &#252;ber die Unterschiede zwischen dem deutschen Bildungssystem und dem in Namibia. Hier kostet die Schule richtig Geld, speziell wenn man als Eltern seinem Kind eine gute Ausbildung garantieren m&#246;chte, ist der Weg auf eine private, aber teurere Schule, fast unausweichlich.</p>
<p>Die gleiche Story kenne ich ja schon aus &#196;thiopien, Kenia, Tanzania und Zimbabwe. Was bei uns kostenfrei und selbstverst&#228;ndlich ist, ist in Afrika zu einem Business geworden. Nach 20 Minuten breche ich wieder auf, die Dicke hat sich etwas erholen k&#246;nnen, jetzt zeigt das Thermometer schon gute 32 Grad und ich zerflie&#223;e auch langsam in meinen Klamotten.</p>
<p>Es sind jetzt noch gute 70km bis nach Nordoever, wo ich bei Felix Unite unterkommen m&#246;chte, auch eine Empfehlung von den Jungs der BMG. Bis ich aber einigerma&#223;en wieder Zivilisation sehen kann, schl&#228;ngelt sich die Piste als staubiges Band mit diversen steilen Anstiegen richtig rauf. Teilweise schaffen wir nur 30km/h pro Stunde und ich habe das Gef&#252;hl zu stehen <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Da k&#246;nnen 70 km schnell noch ne lange Strecke werden. Nach dem kurzen, aber steilen Anstieg, der sich auf mehrere kleinere T&#228;ler verteilt hat, folgt ein langer aber stetiger Abstieg. Jetzt nur nicht die Kontrolle verlieren, teilweise haben sich die lockeren Kiesel zu kleineren H&#228;ufchen aufget&#252;rmt und manchmal m&#246;chte das Vorderrad gern ganz woanders entlang, als es sinnvoll erscheint.</p>
<p>Irgendwann ist auch diese Passage geschafft, die Dicke kl&#246;ttert vertraut und auf der Ebenen k&#246;nnen wir teilweise auch wieder die 70km/h pro Stunde erreichen, scheint so weit ja Alles gut zu laufen.</p>
<div id="attachment_1501" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1501" title="socialwaydown-150tag-04082010-1046" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-150tag-04082010-1046-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">kurz vor Nordoever</p></div>
<p>Zusammen erreichen wir dann auch gegen 1500 Felix Unite, dass Camp f&#252;r Overlander liegt ca. 5km vor Nordoever. Ich fahre vor und bekomme Dank der Dicken auch gleich etwas Aufmerksamkeit der Mitarbeiter. Wir bekommen einen lauschigen Platz f&#252;r das Zelt zugewiesen, daben kann auch fast meine Dicke parken.</p>
<p>Der Chef f&#252;hlt sich dank meiner Anwesenheit gleich um Jahre gealtert, denn als er 1975 in Angola gewesen ist, hatte er selbst mal eine Enfield besessen. Jepp, dass ist schon ne Weile her <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich beschlie&#223;e zu duschen, denn es sind noch ne ganze Menge andere Leute inzwischen angekommen und ich rieche doch etwas streng. Speziell meine Socken sind geeignet eine biologische Kampff&#252;hrung einzul&#228;uten und niemanden entkommen zu lassen.</p>
<p>Also gleich mal mit Socken und Unterb&#252;x geduscht, wie praktisch <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Shop gibt es mein geliebtes Magnum-Mandel, einen Internetvoucher um die heutigen Bilder hochladen zu k&#246;nnen und &#252;berhaupt ist das hier recht nett. Leider geht es aber morgen schon weiter, mal sehen, wenn die Dicke es noch machen will, dann gern bis Springboek.</p>

<a href='http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/150-tag04-08-2010-den-oranje-entlang-ein-traum-lang_de/allgemein/attachment/socialwaydown-150tag-04082010-1046/' title='socialwaydown-150tag-04082010-1046'><img width="150" height="84" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-150tag-04082010-1046-150x84.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="kurz vor Nordoever" title="socialwaydown-150tag-04082010-1046" /></a>
<a href='http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/150-tag04-08-2010-den-oranje-entlang-ein-traum-lang_de/allgemein/attachment/socialwaydown-150tag-04082010-1047/' title='socialwaydown-150tag-04082010-1047'><img width="150" height="84" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-150tag-04082010-1047-150x84.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="socialwaydown-150tag-04082010-1047" title="socialwaydown-150tag-04082010-1047" /></a>
<a href='http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/150-tag04-08-2010-den-oranje-entlang-ein-traum-lang_de/allgemein/attachment/socialwaydown-150tag-04082010-1001/' title='socialwaydown-150tag-04082010-1001'><img width="150" height="84" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-150tag-04082010-1001-150x84.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="socialwaydown-150tag-04082010-1001" title="socialwaydown-150tag-04082010-1001" /></a>
<a href='http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/150-tag04-08-2010-den-oranje-entlang-ein-traum-lang_de/allgemein/attachment/socialwaydown-150tag-04082010-1008/' title='socialwaydown-150tag-04082010-1008'><img width="150" height="84" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-150tag-04082010-1008-150x84.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="links gehts lang :-)" title="socialwaydown-150tag-04082010-1008" /></a>
<a href='http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/150-tag04-08-2010-den-oranje-entlang-ein-traum-lang_de/allgemein/attachment/socialwaydown-150tag-04082010-1009/' title='socialwaydown-150tag-04082010-1009'><img width="150" height="84" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-150tag-04082010-1009-150x84.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="socialwaydown-150tag-04082010-1009" title="socialwaydown-150tag-04082010-1009" /></a>
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		<title>149.Tag,03.08.2010: Sie l&#228;dt, die Dicke l&#228;dt!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 05:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hkempfert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurze Nacht im Zelt Konnte nicht gut schlafen, dabei war es gar nicht so kalt gewesen neben der Tanke. Karin und Steve haben sich sehr nett um mich gek&#252;mmert, kleines Fr&#252;hst&#252;ck inklusive. Ich bin dann im 0600 auf und habe der Dicken gleich mal den Tank runtergerupft. Gestern hat sich bei der Dicken noch der [...]]]></description>
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<p><strong>Kurze Nacht im Zelt</strong></p>
<p>Konnte nicht gut schlafen, dabei war es gar nicht so kalt gewesen neben der Tanke. Karin und Steve haben sich sehr nett um mich gek&#252;mmert, kleines Fr&#252;hst&#252;ck inklusive.</p>
<p>Ich bin dann im 0600 auf und habe der Dicken gleich mal den Tank runtergerupft. Gestern hat sich bei der Dicken noch der Tank verabschiedet, genau unterhalb in der Ecke zum Vergaser hat sich ein Ri&#223; in der Schwei&#223;naht aufgetan.</p>
<div id="attachment_1481" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1481" title="DSC00020" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC00020-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Mist, der Tank leckt...</p></div>
<p>Hab schon w&#228;hrend der Panne 25km auf dem Weg von Aus nach L&#252;deritz feststellen m&#252;ssen, dann Benzin ausl&#228;uft. Also runter dem Spritreservoir und bei Steve in der Werkstatt die Feile bem&#252;ht um den lack runter zu bekommen. Der Tank bekommt ne fette Ladung Zweikomponenten-Haftmetall in die Ecke gedr&#252;ckt und ich hoffe das Leck ist damit dicht. Schwei&#223;en geht ja schlecht beim Sprittank.</p>
<p>Als n&#228;chste geht es um das Problem mit der Batterie. Die wird scheinbar nicht geladen, also das Messger&#228;t von Steve bem&#252;ht um mal dem Kabelsalat etwas auf den Grund gehen zu k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Hmm, wie war das noch mit Wechselstrom und Gleichstrom ?</strong></p>
<p>Kurze Konsultation mit J&#246;rg von singleundtwin.de , schlie&#223;lich hat er ja die Dicke auf 12 Volt umgebaut. Aha, das Fahrlicht ist auch mit Wechselstrom, wie bei einigen Ve3spas, wieder was dazu gelernt. Also spuckt die Lichtmaschine zwei Spannungen aus, eine f&#252;r das Fahrlicht, die andere f&#252;r die Ladung, Z&#252;ndung.</p>
<p><strong>Aber wie viel Volt sind wann wo denn nun richtig ?</strong></p>
<p>Das weiss der gute J&#246;rg so auf Anhieb jetzt auch nicht, also dann mal in Berlin beim Martin angerufen, beim dem J&#246;rg schon die Lima geordert hatte. Der Martin weiss eventuell mehr.</p>
<p>Ist auch so, wenn ich den Spannungsregler abziehe, soll ich was anderes messen k&#246;nnen als mit dem Regler. Gut, ist aber nicht so, nichts zu machen. Also die Lichtmaschine mal durchmessen, mach ich ja auch so oft, kann ich ja im Schlaf…</p>
<p>Kann ich nat&#252;rlich nicht wirklich, merkt der Martin auch gleich, hilft mir aber dennoch gut weiter mit seinen Tipps. In der Tat scheint kein Regler defekt zu sein, viel mehr scheint die Lichtmaschine auf einer Phase tot zu sein oder zu schw&#228;cheln.</p>
<p>Gut das ich die neue Lichtmaschine nicht angel&#246;tet habe, sondern Steckverbinder aufgecrimpt habe. Da tauscht es sich doch gleich viel besser. Siehe da, auf ein Mal liegen 14.4 Volt an der Batterie bei laufendem Motor.</p>
<p><strong>Sie l&#228;dt, die Dicke l&#228;dt!</strong></p>
<p>Bedeutet jetzt aber das Muddern tapfer sein muss, ab sofort fahre ich ohne Licht und Blinker. Die Phase der Lichtmaschine, die Blinker und Fahrlicht versorgt hat geht, wird aber zur Ladung der Batterie ben&#246;tigt. Somit wird die defekte Phase an das Fahrlicht gest&#246;pselt und das bringt nicht wirklich Funktionalit&#228;t.</p>
<p>Damit ist jetzt aber sicher gestellt, dass ich in Aus nicht nach einem Transport der Dicken nach Kapstadt schauen muss (h&#228;tte mich gute 1000$ gekostet). Daf&#252;r muss ich aber L&#252;deritz sausen lassen, dass liegt im Zeitplan nicht mehr drin.</p>
<p>Ich bedanke mich schnell bei Karin &amp; Steve von der Namib Garage in Aus, packe meine sieben Sachen, mein Zelt und laste der Dicken das Gep&#228;ck auf. Wir tanken beide noch mal voll (Wasser &amp; Sprit) und um 1400 geht es endlich wieder weiter, in Richtung Rosh Pinah.</p>
<p>Die Strecke ist einsam und sehr sch&#246;n, nur wenige Fahrzeuge kommen mir entgegen, &#252;berholt werde ich nur ein Mal. Zwischendrin halte ich an, um einer Schildkr&#246;te &#252;ber die Strasse zu helfen <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1482" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1482" title="DSC00024" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC00024-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Ludmilla wollte sich einfach nicht &#252;berreden lassen mal rauszuschauen...</p></div>
<p>Langsam kriechen wir die Anstiege empor, richtig lange Anstiege, eine Weltmeisterschaft der Seifenkistenrennen k&#246;nnte ich mir nur hier im s&#252;dlichen Namibia auf der C13 zwischen Aus und RoshPinar vorstellen.</p>
<p><strong>10km lange Gerade bergauf, bzw. bergab ist wohl ein kleiner Rekord.</strong></p>
<p>Auf der R&#252;ckseite des Anstiegs fallen wir beide in lange nicht mehr erlebte Trance und legen als Duett einen langen Ritt abw&#228;rts hin. Die 90km/h Marke wird fast erreicht, mit der geringen noch verbliebenen Kompression der Dicken eh schon ein kleines Wunder &#252;berhaupt &#252;ber die 50lm/h zu kommen.</p>
<p>Insgesamt brauchen wir die 165 km nach Rosh Pinah fast 3 Stunden, kurz vor Sonnenuntergang erreiche ich die Tankstelle, f&#252;lle die Dicke auf und frage nach einer g&#252;nstigen Unterkunft, da gleich das Sonnenlicht weg sein wird und ich ja kein Fahrlicht mehr habe !</p>
<p>Eigentlich wollte ich noch die 25km bis zum Oranje gefahren sein, dass ist mir aber zu unsicher, tracks4africa hat nur zwei Campingpl&#228;tze in der N&#228;he. Ich entscheide mich f&#252;r den Tipp des Tankwarts und steuere die Brukarosh Bush Lodge an.</p>
<p>Als ich die Dicke in die Einfahrt lenke ziehen wir die ersten Blicke der Leute auf der Terrasse auf uns. Noch nicht wirklich abgestiegen, stehen auch gleich schon 3 M&#228;nner um uns herum und staunen, stellen Fragen.</p>
<p>Es stellt sich heraus, dass sie alle von der gleichen Firma und auf Montage sind. Sie warten die Maschinen und W&#228;rmetauscher in den anliegenden Zinkminen. Die meisten kommen aus Oranjemund, dass im Diamantensperrgebiet liegt.</p>
<p>Ich checke ein und geselle mich zum Biertrinken dazu. Die Jungs erz&#228;hlen mir von Ihrem Job, dem Sperrgebiet und ich revanchiere mich mit dem Erlebten aus 5 Monaten Afrika. Es wird ein netter und geselliger Abend.</p>
<p><strong>Die Kr&#246;nung…es gibt KUDU-Steak in der Lodge. STRIKE!</strong></p>
<p>Morgen fahre ich auf Grund der Empfehlung der Jungs den Oranje rauf nach Nordoever, dort soll es kurz vor der Grenze einen netten Stop f&#252;r Overlander geben.</p>
<p>Gute Nacht ! elga um Asyl f&#252;r eine weitere</p>


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		<title>148.Tag, 02.08.2010:Ich will auf den Arm… </title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 19:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hkempfert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Zündegeber defekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Was f&#252;r ein Tag… Frohgelaunt stehe ich extra fr&#252;h auf, um 0600 l&#228;utet der Alarm. Gestern am Abend hatte ich schon die kleine Schrecksekunde, der Z&#252;ndschl&#252;ssel der Dicken stecke noch in der Position „Ignition“…hatte ich etwas vergessen das Biest auszustellen ? Kurzer Check der Batterie, n&#246;, nada, nothing, empty, leer. Schei&#223;e ! Irgendwo gibt das [...]]]></description>
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<p><strong>Was f&#252;r ein Tag…</strong></p>
<p>Frohgelaunt stehe ich extra fr&#252;h auf, um 0600 l&#228;utet der Alarm. Gestern am Abend hatte ich schon die kleine Schrecksekunde, der Z&#252;ndschl&#252;ssel der Dicken stecke noch in der Position „Ignition“…hatte ich etwas vergessen das Biest auszustellen ?</p>
<p>Kurzer Check der Batterie, n&#246;, nada, nothing, empty, leer. Schei&#223;e ! Irgendwo gibt das in der Dick en doch Kriechstromn, zumindest ist es nicht ratsam die Z&#252;ndung anzulassen. Na dann, kurz vor dem zu Bette gehen noch ne Runde Sp&#228;tsport und der Versuch die Dicke anzuschieben.</p>
<p>Missling nat&#252;rlich grandios, obwohl der Parkplatz im Sch&#252;tzenhof abf&#228;llig ist… ein letzter Versuch, ein letzer Kick…</p>
<p><strong>Rumms!</strong></p>
<p>Mit sattem Sound knattert mir die Dicke einen Gutde Nachtlied vor, Musik in meinen Ohren, geht doch. Wat war denn jetzt wieder das Problem? Keine Ahnung, aber sie l&#228;uft. Dann noch etwas 5 Minuten die Batterie angeladen…das Kunstst&#252;ck sollte mir dann ja morgens auch wieder gelingen.</p>
<p>Tut es auch, um 0700 ist die Dicke bepackt, und knattert mir einen nach mehrmaligen Kicken vor.Puh ! Wir f&#228;deln uns auf die B1 ein und es geht Richtung Westen, noch haben wir die Sonne im R&#252;cken.</p>
<p>Die Landschaft hier ist karg, aber dennoch reizvoll. Nach ca. 50km zieht die Abzweigung nach Seeheim an uns vorbei, immer wieder geht es rauf und runter, fahren wir mal nur 50km/h und dann doch wieder fast 80 km/h.</p>
<p>Nach L&#252;deritz soll es heute gehen, dass sind gute 330 km und noch ein ganze St&#252;ck Arbeit. Die langen Geraden erinnern ein wenig an die USA, obwohl ich dort noch nie gewesen bin, aber so manche Eindr&#252;cke aus dem Fernsehen und Filmen glaube zu kennen.</p>
<p>Irgendwann muss jetzt nach 100km Goabeng kommen, aber das Kaff ist wirklch nicht einladend und ich kann verstehen, dass die Hauptstrasse daran vorbei geht. Ich entschliesse mich der Dicken Ihren Lunch in AUS zu spendieren. Da werden wir dann 200km  geschafft haben und sollten noch keine Reserve genutzt haben.</p>
<p>Wir schaffen aber keine 200km, nach ca. 120km macht die Dicke schlapp. In voller Fahrt ist pl&#246;tzlich zu merken, wie die Leistung nachl&#228;sst. Die Dicke wird langsamer, pendelt sich aber bei Topspeed 60lm/ h ein. Hmm, soll ich jetzt anhalten und riskieren sie nicht wieder anzubekommen, oder mit den 60 km/h nach AUS tuckern ?</p>
<p>Ich entschlie&#223;e mich f&#252;r letzteres, denn wenn sie ausgehen sollte, kann ich immer noch genauer nachsehen und das Risiko sie nicht wieder starten zu k&#246;nnen h&#228;tte ich dann eh. Wir kommen och etwas 20km 60km vor Aus tut sich pl&#246;tzlich nichts mehr. Die letzten 10km hatten wir schon Z&#252;ndaussetzer und ich fahre jetzt mit dem letzten Schwung einen Raststreifen an.</p>
<p>Na gut, kurzer Check. Die Z&#252;ndkerze ist schwarz, kein Wunder bei den ganzen Fehlz&#252;ndungen. Also Z&#252;ndkerze geputzt, eine andere aus der Reserve eingesetzt. Hmm, sie startet nicht wirklich lustvoll.</p>
<p>Also Z&#252;ndkerzenstecker abgezogen, die Ersatzz&#252;ndkerze eingesteckt und den Z&#252;ndfunken kontrolliert. Mist, keiner zu sehen. Dann mal die Z&#252;nddose aufgemacht, wo die eh schon immer mal reinschauen wollte <img src='http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

<a href='http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/148-tag-02-08-2010-ich-will-auf-den-arm/allgemein/attachment/socialwaydown-148tag-02082010-1009/' title='socialwaydown-148tag-02082010-1009'><img width="150" height="84" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-148tag-02082010-1009-150x84.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="socialwaydown-148tag-02082010-1009" title="socialwaydown-148tag-02082010-1009" /></a>
<a href='http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/148-tag-02-08-2010-ich-will-auf-den-arm/allgemein/attachment/socialwaydown-148tag-02082010-1011/' title='socialwaydown-148tag-02082010-1011'><img width="150" height="84" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-148tag-02082010-1011-150x84.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="socialwaydown-148tag-02082010-1011" title="socialwaydown-148tag-02082010-1011" /></a>
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<a href='http://www.socialwaydown.org/wordpress/lang/de/148-tag-02-08-2010-ich-will-auf-den-arm/allgemein/attachment/socialwaydown-148tag-02082010-1038/' title='socialwaydown-148tag-02082010-1038'><img width="150" height="84" src="http://www.socialwaydown.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/socialwaydown-148tag-02082010-1038-150x84.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="socialwaydown-148tag-02082010-1038" title="socialwaydown-148tag-02082010-1038" /></a>

<p>Mist, der Kondensator, der mit der Z&#252;ndfeder verbunden ist, baumelt so lose im Raum herum. Hmm, soll der das d&#252;rfen ? Beim genaueren betrachten f&#228;llt auf, er sollte das nicht d&#252;rfen. Das Halteblech, auf dem dieser besagte Kondensator befestigt ist, ist abgebrochen, na super.</p>
<p>Mitten in der Pampa ein ernsthafter Fehler. Wie k&#246;nnte ich das denn jetzt flicken, bis Aus sind es noch 60 Km. Ich k&#246;nnte eine Coladose suchen und mit einem Metallstreifen versuchen den abgebrochenen Haltewinkel zu umwickeln, neues Loch stanzen, und dann befestigen…oder mit Klebeband den „Mistvogel“ irgendwie wieder in die richtige Position bringen. Ich finde noch etwas Alupapier am Rastplatz, gutes Mittel um den Kondensator mit dem Deckel zus&#228;tzlich zu fixieren.</p>
<p>Mit Klebeband und etwas Litze, die ich aus einem gefunden Kabelrest vom Rastplatz zaubere, befestige ich den Kondensator in seiner urspr&#252;nglichen Position. Mit dem Klebeband wird er fixiert und das Alupapier samt Deckel mindert seinen Spielraum wieder stiften zugehen.</p>
<p>Der erste Versuch klappt auch gleich, die Dicke l&#246;pt wieder und wir setzen die Fahrt Richtung Aus und L&#252;deritz fort. In Aus nehme ich die Abfahrt, dass Schild besagt 1km bis zur Tankstelle, Futter f&#252;r die Dicke und etwas k&#252;hles zu Trinken f&#252;r mich.</p>
<p>Nach 500m macht die Dicke Schlapp, am tiefsten Punkt des Ortes, na Super. Es kommen gleich 3 kleine Racker angelaufen, ah ja, die Tankstelle ist nicht weit weg, na gut. Nach erfolglosem Versuchen die Dicke anzukicken schau ich mal genauer nach. Benzin ist noch drin, obwohl ich jetzt bemerke, dass der Tank leckt&#8230;.ein Riss ?</p>
<p>Mal sehen ob auch ein Z&#252;ndfunker kommt, kommt nicht wirklich. Na, da hat meine Bastelei wohl den Geist aufgeben. Dann mal die Dicke zur Tankstelle geschoben, jetzt muss ich wohl doch die Coladose in Streifen schnibbeln und den Kondensator anderweitig befestigen.</p>
<p>Ich habe Gl&#252;ck, es gibt dort auch eine Werkstatt. Der Besitzer nimmt sich gleich der Sache an, mit dem L&#246;tkolben wird versucht den Winkel wieder anzubringen. Das h&#228;tte oich gleich sagen k&#246;nnen, dass dies so nicht klappen wird. Aber er zaubert einen andern Winkel herbei, schneidet mit der Flex den Winkel zu und es passt. Jetzt nur noch den elektrischen Kontakt sicherstellen, mit dem L&#246;tkolben wird versucht so viel m&#246;glich von dem L&#246;tzinn in die Kerben zu bekommen.</p>
<p><strong>Naja, nicht sch&#246;n aber selten!</strong></p>
<p>Nebenbei haben wir die Batterie an die Schnellaufladung geh&#228;ngt. Dann mal Alles wieder zusammen gebaut. Sie l&#228;uft, besser als vorher.</p>
<p>Ich bedanke mich, muss nichts bezahlen und tanke die Dicke noch auf. Dann geht es endlich mit einer guten Stunde Verz&#246;gerung weiter in Richtung L&#252;deritz. Die Landschaft ist beeindruckend sch&#246;n, parallel zur Stra&#223;e verl&#228;uft die Bahntrasse. Wir fahren mit Gef&#228;lle lockere 80m/h, inzwischen steht uns die Sonne im Gesicht.</p>
<p>Doch dann f&#228;ngt pl&#246;tzlich wieder das spucken an, die Dicke hustet etwas und reduziert trotz Gef&#228;lle die Geschwindigkeit auf 60 km/h, hatten wir doch schon. Ich halte an, schraube den Deckel von der Z&#252;ndbox ab, aber wiedererwarten ist das gebastelte Provisorium noch intalkt. Also besteht ein anderes Problem.</p>
<p>Ich versuche die Dicke zu starten, sie startet ohne Probleme. Hmm, na dann mal weiter. Nix ist, beim Einlegen des ersten Ganges geht sie aus, ankicken, sie l&#228;uft, Gang einlegen, sie geht aus, dann startet sie gar nicht mehr.</p>
<p>Inzwischen ist das Leck  im Tank wirklich nicht mehr zu &#252;bersehen, mit dicken Spritzern kommt das Benzin heraus. Nee, so schaff ich das heute bis L&#252;deritz auf keinen Fall mehr. Ich brauch Hilfe, Aus ist gute 25km entfernt, L&#252;deritz noch 100km. Na gut, dann mal angerufen in Aus.</p>
<p><strong>Wie kein Empfang ?</strong></p>
<p>Naja, in der Mitte vom Nichts auch nicht zu erwarten, auch keine Auto weit und breit auf der Strasse zu sehen. Ich kann etwa 5km vor und r&#252;ck &#252;berblicken, da kommt keine Sau. Dann mal auf den Eisenbahndamm geklettert, vielleicht hab ich da Empfang ?</p>
<p>Das klappt, ich hab Gl&#252;ck und kann Sigi in Windhoek erreichen. Sie ist to huus und schaut im Telefonbuch und Internet nach, wie die Telefonnummer von der Tankstelle in Aus ist. Ich bitte sie mir den Kontakt per SMS zu senden, da die Netzverbindung so schlecht ist.</p>
<p>Parallel halte ich noch einen Pickup an, der in Aus an der Tankstelle Hilfe senden m&#246;chte, da sollte doch eines von Beiden funktionieren. Es halten auch noch sp&#228;tere Fahrzeuge an, aber keines davon kann die Dicke und mich im Duo mitnehmen, und&#8230;.</p>
<p><strong>Meine Dicke lasse ich an der Strasse nicht alleine zur&#252;ck!</strong></p>
<p>Ich rufe den Servicemechaniker auf dem Handy an und nach einer Stunde kommt er  mich abholen. Wir wuchten die Dicke auf den Pickup und es geht zur&#252;ck nach Aus. Ich kann gleich neben der Tankstelle campen, erwerbe noch 6 Bier (die hab ich auch n&#246;tig, eine T&#252;te Chips) wir wuchten die Dicke runter, ich entleere noch den leckenden Tank und baue mein Zelt auf.</p>
<p><strong>Fazit: Sch&#246;ne Landschaft, Schei&#223; Tag !</strong></p>
<p>Mal sehen, ob ich morgen den Fehler finden kann oder ich die Dicke anderweitig nach Kapstadt schaffen muss, am 13.08 ist Verladung!</p>
<p><strong>Gute Nacht !</strong></p>


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